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Neu ausgebauter Güterweg in Wolfsberg eröffnet

25.08.2017
LR Benger: Über 270.000 Euro wurden in Erneuerung des Deixlerweges in St. Margarethen investiert - Notwendig zur Sicherung des ländlichen Raumes


Klagenfurt (LPD). "Das Leben im ländlichen Raum funktioniert nur, wenn es intakte Straßen und Wege gibt. Deshalb sind Investitionen in den Ausbau und die Sanierung dieser Lebensadern besonders wichtige Investitionen in die Zukunft der ländlichen Regionen. Mit dem ausgebauten 'Deixlerweg' haben wir auch im Lavanttal eine wichtige Infrastruktur saniert und erweitert" zeigt sich heute, Freitag, Landesrat Christian Benger anlässlich der feierlichen Eröffnung des Güterweges in der Ortschaft St. Margarethen bei Wolfsberg erfreut. Nach fast neunjähriger Bauphase wurde dieser Weg heute in Anwesenheit der Anrainer für den Verkehr freigegeben. "Jede Investition in den ländlichen Raum sichert die Zukunft unsere Regionen ab und verhindert Abwanderung", so Benger.

Der Deixlerweg befindet sich in der Ortschaft St. Margarethen in der Gemeinde Wolfsberg und verbindet die Ehringer Gemeindestraße mit dem Zubringer Luckenbauer. Auf einer Gesamtstrecke von 2,3 Kilometer wurden mit dem Ausbau insgesamt 12 Beteiligte erschlossen, die hierdurch sicher zur Arbeit, zum Arzt, zur Schule und vor allem auch zu den bewirtschafteten Flächen gelangen. Über 47 Hektar landwirtschaftliche Flächen und 69 Hektar Forstfläche wurden durch diesen Ausbau zugänglich gemacht. Die Gesamtbaukosten betrugen rund 800.000 Euro, die über Mittel der EU, des Bundes und des Agrarreferats des Landes sowie über einen Eigenanteil der Beteiligten finanziert wurden. Insgesamt wurden damit 85 Prozent der Baukosten durch die öffentliche Hand getragen.

Der Ausbau des Güterweges erfolgte in zwei Bauabschnitten und hat bereits 2009 begonnen. Im Rahmen der Ausbauarbeiten fanden auch eine Trassenverlegung sowie ein Steigungsausgleich statt und eine funktionierende Entwässerung des Weges wurde errichtet. Im zweiten Bauabschnitt erfolgten die Arbeiten an der oberen Tragschicht, die Feinplanierung sowie Bankett- und Asphaltierungsarbeiten. Bauleiter war Ing. Werner Hofmeister.

"Das Ländliche Wegenetz hat für den Erhalt und die Bewirtschaftung des ländlichen Raumes eine besonders wichtige Bedeutung. Nur wenn die Lebensadern der Regionen intakt sind, können wir die Menschen im ländlichen Raum halten", betonte Benger die Wichtigkeit der Investitionen in die Infrastruktur im ländlichen Raum um der Abwanderung entgegenzuwirken. "Immerhin umfasst das ländliche Wegenetz rund 8.600 Kilometer in Kärnten, während es lediglich 2.700 Kilometer Landesstraßen und 234 Kilometer Autobahn in Kärnten gibt".

Das Gesamtbudget für das ländliche Wegenetz beträgt 2017 über 10 Mio. Euro. Damit werden 18 Mio. Euro an Investitionskosten ausgelöst. "Diese Bauaufträge gehen zur Gänze in die heimische Wirtschaft. Rund acht Mio. Euro finanzieren alleine die Anrainer und Gemeinden. Zum Vergleich: in der Stadt muss niemand zum Straßenbau dazuzahlen", erinnert Benger. Zugleich profitieren auch Erholungssuchende, Wanderer und Touristen von intakten Straßen und Wegen in den Tälern und Gemeinden. "Mit den Investitionen in Straßen und Wege stärken wir so den gesamten ländlichen Raum", so Benger.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Plessin/Brunner
Foto: Büro LR Benger