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L29 Guggenberger Straße: Ortsaugenschein nach enormen Windwurf

05.09.2017
LR Köfer: Eine Million Euro für Sanierung zusätzlich erforderlich


Klagenfurt (LPD). Heute, Dienstag, fand auf der L 29 Guggenberger Straße und am umliegenden vom Windwurf betroffenen Waldgebiet eine Besichtigung aufgrund des Unwetterereignisses vom 10. August dieses Jahres, mit Straßenbaulandesrat Gerhard Köfer, den zahlreichen Betroffenen und Gemeindevertretern sowie einem Sachverständigen, vor Ort statt. Ziel dieses Ortsaugenscheines war es, sich ein Bild vom Ausmaß des Schades zu machen und gemeinsam einen dringend notwendigen Lösungsansatz für die Sanierung der Straße zu finden.

"100.000 Festmeter Schadholz können vom Berg nicht ins Tal transportiert werden, weil die L 29 Guggenberger Straße aufgrund des desolaten Zustandes der Fahrbahn mit Gewichtsbeschränkungen von zwölf und sechszehn Tonnen belegt ist", erklärte Köfer. Da der Schaden für die Waldbesitzer enorm sei müsse schnell gehandelt werden. Die Gefahrenstellen auf der L 29 Guggenberger Straße müssen bis Ende des Jahres saniert werden, damit das Schadholz endlich abtransportiert werden kann.

"Damit der eingetretene Schaden nicht noch zusätzlich durch eine weitere Qualitätsverschlechterung des Holzes oder durch den Borkenkäferbefall erhöht wird, muss eine Finanzierung für die L 29 so schnell als möglich auf die Beine gestellt werden," gab Köfer bekannt.

Diese dringend benötigte Finanzierung, ungefähr eine Million Euro, könne aufgrund des niedrigen Budgets der Straßenbauabteilung aber nur dann zu Stande kommen, wenn alle zuständigen Referate zusammenarbeiten und kooperieren.



Rückfragehinweis: Büro LR Köfer
Redaktion: Penz/Zeitlinger
Fotohinweis: Büro LR Köfer