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Betriebsbesuch bei Stahlbau Haslinger

08.09.2017
LH Kaiser besichtigte Produktionsstandort in Feldkirchen und machte Rundgang beim beliebten Gulaschfest - Positive Konjunkturprognosen und nachhaltiges Wirtschafswachstum


Klagenfurt (LPD). In der Tiebelstadt standen heute, Freitag, für Landeshauptmann Peter Kaiser zwei Termine auf dem Programm. Gemeinsam mit LAbg. Herwig Seiser besuchte er das bekannte Unternehmen Haslinger Stahlbau. Danach ging es zum beliebten Gulaschfest in die Innenstadt.

Bei einem Informationsgespräch mit Geschäftsführer Arno Sorger wurden die gegenwärtige Auftragslage am Stahlbausektor, die wirtschaftliche Situation und mögliche Verbesserungen besprochen. Laut Sorger komme nach zwei schwächeren Jahren der Stahlbau langsam wieder in Fahrt. Der Landeshauptmann hob die Konjunkturprognosen und das Wirtschaftswachstum hervor. "Die Prognosen haben sich als positiv herausgestellt und das Wirtschaftswachstum ist nachhaltig abgesichert", sagte er. Der Landeshauptmann zeigte sich von der breiten Geschäftsfeldpalette der Firma beeindruckt und gratulierte dem Unternehmen auch zum Europäischen Stahlpreis, der in Kopenhagen an Haslinger verliehen wird.

Vom Landeshauptmann und Sorger wurde auch die Wichtigkeit der Ausbildung thematisiert. Am Standort Feldkirchen arbeiten derzeit auch 50 HTL Absolventen. Kaiser teilte mit, dass man in Spittal/Drau eine Expositur Klasse der HTL Lastenstraßen installieren möchte .Eine zweite dislozierte Klasse soll auch im Bezirk St. Veit/Glan entstehen. Bauingenieure die sich auf Stahlbau spezialisieren gäbet es derzeit noch wenige, berichtete Sorger. Bei seinem Rundgang durch den Betrieb führte Kaiser mit mehreren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kurze Gespräche.

Das Unternehmen wurde 1949 als Schlosserei gegründet und zählt zu den leistungsfähigen Stahlbauunternehmen in Europa. Jährlich werden 40.000 Tonnen Stahl mit Stückgewichten bis zu 50 Tonnen verarbeitet. Der Umsatz lag im Jahr 2016 bei 52,3 Millionen Euro. An den fünf Standorten in Österreich (Feldkirchen, Wien), Deutschland (München, Dresden) und Ungarn (Dunavesce) sind 447 Mitarbeiter beschäftigt. In Feldkirchen sind es 288. Zu den Geschäftsfeldern zählen unter anderem der Brücken-, Hallen-, Anlagen-, Sportstätten- und Veranstaltungshallenbau. In Kärnten wurde von der Firma die 84 Meter lange, 16 Meter Breite Bogenbrücke Koralmbahn ebenso errichtet wie der Hangar III am Klagenfurter Flughafen, die Tennishalle Klagenfurt und das Hofer Zentrallager in Weißenstein. In der Elbphilharmonie, dem neuen Hamburger Wahrzeichen, steckt ebenfalls tonnenweise Kärnten: Die Firma hat den frei schwingenden Stahlbau für das Herzstück, den Konzertsaal, gebaut, sorgte damit für perfekte Akustik und erreichte damit weltweit Aufmerksamkeit.

Beim 18. Kärntner Gulaschfest, zum Rundgang gesellte sich auch Bundesrat Günther Novak, wurden auch heuer wieder, feurige, kulinarischen Köstlichkeiten serviert. Jeder Wirt kredenzte sein spezielles Rindsgulasch, außerdem gab es noch Schwammerl-, Szegediner-, Wild-, Reh-, Erdäpfel-, und Geflügelgulasch. Der Landeshauptmann der sich unter die zahlreichen Besuchern mischte, dankte der Feldkirchner Wirte-Gemeinschaft für die Organisation des Festes. "Dass das kulinarische Fest immer mehr von den Teilnehmern des Harley Davidson-Treffens besucht wird und für eine kulinarische Pause genützt wird zeigt, dass dieses traditionelle, vielseitige und 'scharfe' Gericht auch für die Harley-Fahrer aus aller Welt ein Kärntner Gaumenerlebnis ist", stellte Kaiser fest. Seitens der Landesregierung war auch LR Christian Benger anwesend.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Michael Zeitlinger
Fotohinweis: LPD/Augstein