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Regierungssitzung 6 - Runder Tisch zum Thema Holzabtransport nach Sturmschäden

12.09.2017
LH Kaiser, LR Benger, LR Köfer: Rasches koordiniertes Handeln notwendig - Initiative von LR Köfer - Es geht um rasche Hilfestellung für, in ihrer Existenz bedrohten Waldbauern und um Abwendung der Borkenkäfergefahr


Klagenfurt (LPD). Landeshauptmann Peter Kaiser, Landesrat Christian Benger und Landesrat Gerhard Köfer teilten heute mit, dass morgen, Mittwoch, ein Runder Tisch zum Thema Schadholz-Abtransport aus dem Gebiet Guggenberg bei Hermagor stattfinden wird. Die Initiative zum Runden Tisch kam von Straßenbaureferent Gerhard Köfer.

Alle Betroffenen werden eingeladen, um eine Koordinierung über die weitere Vorgangsweise zu erreichen, sagte der Landeshauptmann. Ziel ist es, den infolge des Sturmes geschädigten Waldbauern raschest zu helfen und gemeinsam die für alle Beteiligten richtigen Vorgangsweisen festzulegen. Vor allem das Problem des raschen Holzabtransportes muss dabei geklärt werden. Derzeit sei ein Holzabtransport aufgrund einer 12-Tonnen-Beschränkung und aus Sicherheitsgründen aufgrund von Straßenschäden auf den Guggenberg nicht möglich.


LR Köfer: "Jetzt gilt es, rasch einen gemeinsamen Schulterschluss unter allen Regierungsmitgliedern zu erreichen, um die notwendigen Finanzierungsmittel für einen sicheren und reibungslosen Abtransport des Schadholzes zu gewährleisten. Die betroffenen Landwirte darf man in dieser außerordentlich schwierigen Situation nicht im Stich lassen."

Ein rascher Abtransport müsse aber erfolgen, um die Gefahr der Ausbreitung des Borkenkäfers hintanzuhalten, sagte Landesrat Benger. Benger bezifferte das Ausmaß des Schadens auf 60.000 bis 80.000 Festmeter. "Hier ist Gefahr in Verzug, wenn der Borkenkäfer ins Holz kommt, verdreifacht sich die Schadensmenge", so Benger. Es sei die gesamte Region zu sehen, nicht allein die betroffenen Bauern, denen die Einkommensgrundlage mit den Stürmen gleichsam weggefegt worden sei.

LR Rolf Holub fügte hinzu, dass man sich künftig für Katastrophen aller Art rüsten müsse, daher würden Katastrophenschutzpläne für die einzelnen Orte bzw. Gemeinden entwickelt, um im Ernstfall rasch und richtig handeln zu können.




Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser/LR Benger/ LR Köfer
Redaktion: Brunner/Robitsch