News

POLITIK

Landeskommunikationskonzept wird ausgebaut - Neue Land Kärnten App und kompaktes Social-Media-TV

14.09.2017
LH Kaiser, LR Benger und LR Holub: Land kommt Informationspflicht nach - Journalismus, Interkommunikation werden nicht ausgeschaltet


Klagenfurt (LPD). Im Rahmen einer Pressekonferenz im Medienraum des Amtes der Kärntner Landesregierung wurde heute, Donnerstag, von Landeshauptmann Peter Kaiser mit den Landesräten Christian Benger und Rolf Holub sowie Landespressedienst-Chef Gerd Kurath das erweiterte Landes-Informationsservice präsentiert. Das bis dato auf vier Säulen aufgebaute Konzept - dazu gehören die neue Landeshomepage (www.ktn.gv.at), das Landesmagazin Neu (kärnten.magazin), "kärnten.tv" und die Social Media Dienste Facebook (Facebook.com/landkärnten) und Twitter - wird ab Oktober um die neue Land Kärnten-App "News aus Kärnten" und das Social Media-TV-Magazin "kärnten.tv.90"erweitert.

Landeshauptmann Kaiser betonte, dass für das Land der Kommunikationsauftrag und die Informationspflicht unverzichtbar seien. "Die Beschlüsse der Regierung sind transparent an die Frau und den Mann zu bringen", so Kaiser. Durch die Bedienung mehrerer Kanäle gebe es ein breites Informationsspektrum für die Bevölkerung. "Die Kommunikationskanäle wurden im LPD gebündelt, erweitert, aufeinander abgestimmt, und damit eine crossmediale Kommunikation erreicht. Alle sieben Regierungsmitglieder können ihre Infos über diese Kanäle weitergeben", erwähnte der Landeshauptmann.

Die Frage, ob mit dem erweiterten Angebot der kritische Journalismus nicht ausgeschalten werde, verneinte Kaiser. "Die Interkommunikation und Diskussion über soziale Medien und bei Presskonferenzen wird es weiterhin geben", so Kaiser. Gleichzeitig erinnerte der Landeshauptmann daran, dass knapp ein Drittel der Bevölkerung von der Nutzung elektronischer Medien abgeschnitten sei. Darum wird das Printprodukt "kärnten magazin" parallel zur elektronischen Kommunikationsstruktur herausgegeben. Es wird im Jahr 2017 fünfmal an 280.000 Haushalte verschickt.

In Bezug auf Einsparungen teilte Kaiser mit, dass von 2013 bis 2016 zwei Millionen Euro bei den periodischen Medien eingespart wurden. "Dem stehen Ausgaben für die Kommunikationskanäle in dieser Zeit von einer Million Euro gegenüber, was eine Kostenersparnis von zwei Dritteln gegenüber der vorherigen Regierungsperiode ergibt", so der Landeshauptmann.

Für Benger wird mit dem umgesetzten Kommunikationskonzept der Informationspflicht nachgekommen. "Sie erfolgt durch den Einsatz sparsamer Mittel und mit innovativen Produkten", stellte er fest.
Holub erinnerte daran, dass die Vorgabe "besser, billiger und moderner" lautete. "Wir haben es geschafft. Es geht nicht um Werbung für die Regierung, sondern um Information", lautete sein Statement. Für den Umweltreferenten sind alle Informationen auch eine Holschuld der Menschen. "Ihre Aufgabe ist es auch, positive Nachrichten für sich selber herauszufiltern."

LPD-Leiter Kurath zog ein positives Resümee über die Umsetzung und präsentierte einige markante Zahlen. So wurde die neu konzipierte Homepage des Landes von Jänner 2017 bis Ende August 2017 insgesamt 2,5 Millionen Mal aufgerufen. Die kärnten TV-Beiträge wurden im August 2017 von 7.763 Personen gesehen. "77,8 Prozent verfolgten sie auf Desktopgeräten, 19,2 Prozent auf Mobilgeräten und drei Prozent auf Tablet", teilte er mit. Die durchschnittliche Sitzungsdauer betrug 1:10 Minuten.

Vorgestellt mit kurzen Filmspots wurden von Kurath das neue mobile TV-Magazin "kärnten.tv 90" und die neue "News aus Kärnten App". Das neue "kärnten .tv 90" Format wird ab Herbst alle zwei Wochen in 90 Sekunden über die wichtigsten Themen aus der Landesregierung berichten und steht allen Regierungsmitgliedern als Plattform zur Verfügung. Das TV-Magazin ist für Social Media ausgerichtet und wird auf Facebook.com/landkärnten und auf kärnten.tv veröffentlicht. Das Design wurde mit der Klagenfurter Firma Uppercut entwickelt, die auch bis auf weiteres die Umsetzung begleiten wird. "Sowohl kärnten.tv als auch kärnten.tv 90 werden zu 100 Prozent in Kärnten produziert", teilte Kurath mit.

Die "News aus Kärnten App, ist ab sofort für Android-Betriebssysteme (Samsung, etc.) und in Kürze über IOS (Apple) gratis downloadbar. Via Druck auf den Icon am Touchscreen wird die mobile Homepage des Landes mit den neuesten Infos gestartet, ohne den Umweg über Suchmaschinen bzw. das Eintippen gehen zu müssen. Auf der Plattform sind alle Kommunikationskanäle des Landes gebündelt abrufbar. "Mit der App werden nun auch Kärntnerinnen und Kärntner außerhalb von Kärnten rasch informiert", waren sich der Landeshauptmann und Kurath einig.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, LR Benger, LR Holub, Landespressedienst
Redaktion: Michael Zeitlinger
Fotohinweis: LPD/Helge Bauer