News

POLITIK

Keine Verzögerungen bei Vorbereitungen für neue Mobilfunk-Technologie 5G

18.09.2017
LHStv.in Schaunig: Weichenstellung sollte umgehend erfolgen - Superschneller Verbindungs-Standard ist wichtige Standort-Infrastruktur


Klagenfurt (LPD). Vor Verzögerungen beim Start der 5G-Strategie des Bundes warnt Kärntens Technologiereferentin LHStv.in Gaby Schaunig. "Der neue Mobilfunkstandard wird kommen, die Unternehmen arbeiten mit Hochdruck daran, und es ist die Aufgabe der Politik, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen", sagte sie heute, Montag. Infrastrukturminister Jörg Leichtfried will die Strategie diese Woche im Ministerrat vorlegen. "Ich appelliere an alle Mitglieder der Bundesregierung, diese wichtige Infrastrukturmaßnahme nicht zu blockieren", so Schaunig. Österreich könne es sich nicht leisten, in diesem Bereich zurückzufallen: "Wir arbeiten auch in Kärnten an 5G-Projekten, aber das ist nichts, was ein Bundesland alleine stemmen kann, hier braucht es eine abgestimmte Strategie des Bundes."

Mit dem Fokus auf Glasfaserausbau legt Kärnten schon heute wichtige Grundsteine nicht nur für schnelle LAN-Verbindungen, sondern auch für den neuen Mobilfunkstandard 5G. "Mit dem Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkt Mikro- und Hochleistungselektronik zählt Österreich zudem zu den technologisch führenden Ländern in diesem Bereich. Der Forschungsverbund Silicon Austria Labs wird uns hier an die Weltspitze bringen", erklärt Schaunig. Daher sei es umso wichtiger, dieses technologische Know-how auch in konkrete Umsetzungen zu bringen. Ob man über selbstfahrende Autos spreche, vernetzte Produktionsmaschinen oder intelligente Haushaltsgeräte - all diese technologischen Neuerungen sind ohne superschnellen Mobilfunk nicht möglich. "Gleichzeitig gibt es natürlich - wie bei jeder revolutionären Technologie - viele offene Fragen, weshalb eine abstimmte Strategie dringend nötig ist", so Schaunig.



Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Matticka/Böhm