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Alpe Adria Youth Meeting: Neue Lösungen für die Zukunft

23.09.2017
LR Holub: Viele wichtige Anstöße von Jugendlichen aus dem Alpen-Adria-Raum zu Klimaschutz und nachhaltiger Mobilität


Klagenfurt (LPD). Im Rahmen eines Erasmus+ Projektes diskutierten in den vergangenen Tagen in Cap Wörth 20 Jugendliche aus Italien, Slowenien, der Ukraine, Syrien und Kärnten zu den Themen Klimawandel und Nachhaltige Mobilitätslösungen für die Zukunft. In den Arbeitsgruppen Politik, Bewusstseinsbildung und Technologie wurden neue Ideen, Lösungen und Wünsche an die Politik erarbeitet und in einer Deklaration zusammengefasst.

Eine zentrale Forderung der Jugendlichen ist es, die oft zu allgemein formulierten Aktionspläne und Vereinbarungen der internationalen Politik in Bezug auf Klimaschutz und umweltfreundliche Mobilität durch konkrete Zielformulierungen und deren Verbindlichkeit verstärkt zu Umsetzung zu verhelfen.

Ein wesentlicher Wunsch der Jugendlichen aus der Alpen- Adria-Region ist es, die Kooperation von Schulen, Universitäten und Wissenschaft in der Region durch diverse Programme zu intensivieren und vor allem auch den Jugendlichen durch verschiedenste Programme die Möglichkeit zu geben, sich über Zukunftsthemen auszutauschen.

Außerdem sollten die Angebote des transregionalen öffentlichen Verkehrs wesentlich verbessert werden. Weiters wird die Einführung einer zielgerichteten Besteuerung des Individualverkehrs eingefordert um neben der Erhöhung der Kostenwahrheit eine Finanzierungsbasis für klimafreundliche Mobilitätslösungen zu schaffen. Für den Öffentlichen Verkehr werden flexiblere Angebote und Vereinfachungen für die Konsumenten eingefordert wie z.B. "Zentrale Fahrkarten", die die Benutzung aller Verkehrssysteme inklusive Nutzung von Carsharing ermöglicht.

Bei der Planung neuer Infrastruktur für den öffentlichen Verkehr werden kreativere Designs wie z.B. Bahnhöfe mit direkter Umstiegsmöglichkeit von Bus zu Bahn auf einem Bahnsteig vorgeschlagen. Eine zentrale Rolle auf dem Weg zu einer nachhaltigen Mobilität ist für die Jugendlichen die Bewusstseinsbildung. Daher sollte das Thema Klimaschutz und Mobilität in allen Bildungsinstitutionen, von der Ausbildung von LehrerInnen bis zu konkreten Schul- und Bildungsprojekten, ein zentraler Teil der Ausbildungsinhalte werden. Weiters sollte in Zukunft die Information aller Bevölkerungsgruppen zu umweltrelevanten Themen durch auf konkrete Zielgruppen ausgerichtete Aktivitäten intensiviert werden.

Die Ergebnisse des Alpe Adria Youth Meetings 2017 wurden in einer Deklaration zusammengefasst und am Freitag an Landesrat Rolf Holub, übergeben



Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Fabian Rauber