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Tempo 100 ist Beitrag für einen saubereren Verkehr

26.09.2017
LR Holub zum Verkehrsgipfel in Wien: Wenn Verkehrsminister Leichtfried seine Ziele wirklich ernst nimmt, muss er Tempo 100 in Kärnten verordnen - Folgen des Dieselskandals müssen voll und ganz von Autoherstellern getragen werden


Klagenfurt (LPD). "Wenn es Verkehrsminister Leichtfried mit seinem Aktionsplan für einen sauberen Verkehr und eine Mobilitätswende 2030 ernst meint, wird er auch nicht zögern, Tempo 100 auf dem A2-Wörtherseeabschnitt zu verordnen", erklärt Kärntens Verkehrsreferent Rolf Holub heute, Dienstag, im Vorfeld des Gipfels im Verkehrsministerium. Er werde dies auch klar und deutlich im Rahmen der heutigen Kick-Off-Veranstaltung mit dem Minister und den zuständigen Ländervertretern deponieren.

"Der Verkehrsminister ruft einen sauberen und sicheren Verkehr sowie die Erreichung der Klimaziele und eine Dekarbonisierung als wichtigste Ziele aus. Ich begrüße diese Ziele und wenn es der Verkehrsminister ernst meint, wird er Tempo 100 in Kärnten auch verordnen müssen", so Holub.

Es sei sowieso höchst an der Zeit, dass auf Bundesebene endlich mehr Veränderung im Verkehrsbereich stattfinde, so Holub: "Auf den Konferenzen der UmweltreferentInnen und KlimaschutzreferentInnen der Länder wurde in mehrfachen Beschlüssen gefordert, dass mit konkreten Maßnahmen stärker gegen gesundheits- und umweltbelastende Schadstoffe aus dem Verkehr vorgegangen werden muss. Nur eine Abgasstrategie 2030, die den Dieselskandal auf der einen Seite vollständig und im Sinne der Konsumentinnen und Konsumenten aufarbeitet und lenkende Maßnahmen mit Richtung einer abgasfreien Mobilität 2030 beinhaltet, ist eine ausreichende Antwort auf die kommenden Herausforderungen", erklärt Kärntens Verkehrsreferent.

Für ihn sei es jedenfalls klar, dass die Konsequenzen aus dem Dieselskandal voll von den Verursachern des Schadens, nämlich den jeweiligen Autoherstellern, getragen werden müssen: "Ein reines Software-Update reicht nicht aus. Es braucht eine technische Hardware-Nachrüstung bei den betroffenen Autos. Die Kosten dafür sind zu 100% von den Herstellern zu tragen", fordert Holub.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Fabian Rauber