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Regierungssitzung 2 - Wohnbeihilfe wird erhöht: Wichtiger Beitrag zu leistbarem Wohnen

26.09.2017
LHStv.in Schaunig: Wohnbeihilfe ist wichtige Unterstützung vor allem für ältere, alleinstehende Personen - Auch Steigerung der Betriebskosten wird abgefedert


Klagenfurt (LPD). Mit 1. 1. 2018 wird die Wohnbeihilfe in Kärnten erhöht. Ein entsprechender Bericht, den Wohnbaureferentin LHStv.in Gaby Schaunig in der heutigen Regierungssitzung vortrug, wurde einstimmig angenommen. Der Beschluss über die entsprechende Verordnung soll in der kommenden Sitzung am 9. Oktober erfolgen. "Neben der Wohnbauförderung ist die Wohnbeihilfe unser wichtigstes Instrument bei der Sicherstellung von leistbarem Wohnraum in Kärnten", betont Schaunig.

Daher wird der anrechenbare Wohnungsaufwand für Ein-Personen-Haushalte im kommenden Jahr um 13 Prozent und für Zwei-Personen-Haushalte um zehn Prozent erhöht. "Wir stellen damit auch sicher, dass keine Mindestpensionistin und kein Mindestpensionist durch die von der Bundesregierung beschlossene Pensionserhöhung mit einer verringerten Wohnbeihilfe rechnen muss. Im Gegenteil - durch die Erhöhung der Ausgleichszulage und die gleichzeitige Anhebung des anrechenbaren Wohnungsaufwands werden MindespensionistInnen zweifach entlastet", so Schaunig.

Auch steigende Betriebskosten belasten das Wohnbudget der Kärntnerinnen und Kärntner, weshalb die für die Wohnbeihilfe anrechenbaren Betriebskosten ebenfalls erhöht werden, und zwar um einheitlich zehn Prozent für Ein- und Zwei-Personen-Haushalte. "Um ein leistbares Dach über dem Kopf für alle KärntnerInnen zu gewährleisten, wurde die Dotierung für den Bereich der Wohnbeihilfe bereits für 2017 von 29,2 auf 31,8 Millionen Euro erhöht. Durch die Anhebung ab 2018 rechnen wir mit Mehrkosten von maximal rund einer Million Euro", berichtet die Wohnbaureferentin.

"Leistbares Wohnen ist auch ein absoluter Schwerpunkt des neuen Wohnbauförderungsgesetzes, das ebenfalls am 1. 1. 2018 in Kraft tritt", betont Schaunig. Darin ist vorgesehen, dass künftig auch gemeinnützige Bauvereinigungen von der Möglichkeit einer vorzeitigen begünstigten Rückzahlung Gebrauch machen können, aber nur unter der Voraussetzung, dass die dadurch erzielten Einsparungen auch an die Mieterinnen und Mieter im Sinne einer Mietensenkung weitergegeben werden. Zudem wird im Gesetz sichergestellt, dass es im gemeinnützigen Bereich künftig keine hohen Kostensprünge bei den Mieten mehr geben soll, wie dies bislang im 21. und 41. Jahr nach Erstbezug der Fall war.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Eva Matticka