News

LOKAL

Regierungssitzung 4 - Weitere positive Schritte für Kärntens Energiezukunft

26.09.2017
Štefan Merkač (in Vertretung von LR Holub): Keine UVP für Windpark auf Koralpe notwendig - Engagement in Kasachstan für viele Firmen erfolgreich


Klagenfurt LPD). "Für den Windpark Koralpe ist keine UVP notwendig", sagte heute Štefan Merkač in Vertretung von Landesrat Rolf Holub im Anschluss an die Regierungssitzung. Damit werde ein weiterer Schritt hin zu einem Energiemix getan, auf den Kärnten mit dem Energiemasterplan setze. Zugleich machte er auf die Veranstaltung in Pörtschach vom 28. Bis 30. September aufmerksam. Dort werde erstmals "autonomes Fahren" unter dem Motto "Zukunft zum Anfassen" getestet. Hier zeige sich erneut, dass Kärnten in punkto zukunftsfreundlicher Mobilität Vorreiter sei. Kärnten halte an seinem Ziel fest, bis 2035 nur erneuerbare Energien zu erzeugen bzw. zu verwenden. Dieses Ziel sei auch realistisch, so Merkač. Auch die schrittweise Umstellung des Fuhrparks des Landes auf E-Mobilität sei erfreulich.

Eine Erfolgsgeschichte sei auch die Kooperation mit Kasachstan, erwähnte Merkač und verwies in diesem Zusammenhang auf den Kärnten-Besuch des kasachischen Botschafters S.E. Kairat Sarybay am kommenden Donnerstag. Kärnten konnte sich im Juli in Kasachstan als Energiemusterland positionieren, an der Reise nahmen Landeshauptmann Peter Kaiser und Energielandesrat Rolf Holub im Rahmen einer Delegation von Kärntner Unternehmern teil. Die Delegation hatte auch den Österreich Pavillon am EXPO-Gelände besucht. Die Weltausstellung, auf der über 100 Ländern vertreten waren, hatte das Thema "Future Energy".

In Kasachstan gebe es bereits Erfolge für mehrere Kärntner Firmen, teilte Merkač mit. Kasachstan habe enormes Potential und Kärntner Unternehmen könnten hier mit ihrem Umwelt-Know-how weitere große Beiträge leisten. Das Vorantreiben der Energiewende in Kasachstan sei eine große Chance und zeige sich bereits bislang für Kärnten schon als Erfolgsgeschichte. "Kärnten kann seine europäische Spitzenposition auf diesem Sektor dank des Energiemasterplans weiter ausbauen", erklärte Merkač.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Brunner