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Internationaler Tag der älteren Generation

29.09.2017
Weltseniorentag am 1. Oktober - LHStv.in Prettner hat 1. Kärntner Seniorenreport in Auftrag gegeben - 27,69 Prozent der Kärntner sind 60 Jahre und älter


Klagenfurt (LPD). Der Welt-Seniorentag am 1. Oktober wurde 1990 durch die UNO initiiert, um die Leistungen der Älteren und den Gewinn, den sie für das gesellschaftliche Zusammenleben darstellen, zu würdigen. "Es ist aber auch ein Tag, an dem wir uns alle unserer Aufgaben und Pflichten gegenüber den Senioren bewusst sein sollten - und der Herausforderungen, die damit verbunden sind", erklärte heute, Freitag, Gesundheits- und Sozialreferentin LHStv.in Beate Prettner. Vor allem würden die Herausforderungen mit den vielfältigen und unterschiedlichen Lebensumständen älterer Menschen steigen.

"Um diesbezüglich handfestes Datenmaterial zu bekommen, habe ich den 1. Kärntner Seniorenreport in Auftrag gegeben. Er wird alle relevanten Zahlen, Daten und Fakten zu den Lebensumständen der älteren Generation in Kärnten erfassen. Darauf aufbauend werden präzise zielgerichtete Maßnahmen seitens der Politik möglich sein", so Prettner. Maßnahmen, die auf der einen Seite zum Beispiel gesundheitliche Betreuung, Pflegesicherung, Sozialhilfe umfassen, und auf der anderen Seite Möglichkeiten zur Weiterbildung, Angebote zur Erhaltung der Mobilität, Schaffung sozialer Infrastruktur, Angebote zur aktiven Einbindung in die Gesellschaft etc. meinen.

"In Kärnten leben (mit Stand 1. 1. 2017) 155.390 Menschen, die 60 Jahre und älter sind. Das entspricht 27,69 Prozent der Gesamtbevölkerung", weiß Prettner. Zum Vergleich: Im Jahr 2010 waren es rund 22 Prozent. Laut Prognose wird sich die Zahl der plus 60-Jährigen bis 2050 weiter erhöhen - auf 40 Prozent.

Übrigens: 88 Personen haben in Kärnten ihren 100. Geburtstag schon hinter sich. 5,8 Prozent sind 80 Jahre und älter. "Die Bevölkerung wird nicht nur älter, die älteren Menschen bleiben auch länger aktiv. Die heutigen Seniorinnen und Senioren sind im Durchschnitt gesünder, vitaler und vielfach finanziell unabhängiger und an keinem Rückzug aus der Gesellschaft interessiert. Zahlreiche ältere Menschen bedürfen freilich auch der Pflege und finanzieller Unterstützung. Auch deren Zahl steigt ständig an", sagte die Gesundheitsreferentin. Ihr Ziel ist es mitzuhelfen, die "dritte Lebensphase" zu einem vielfältigen, aktiven und wertvollen Lebensabschnitt zu machen. "Älter werden in Selbstbestimmung und Würde", so Prettner.



Rückfragehinweis: Büro LHstv.in Prettner
Redaktion: Grabner/Zeitlinger