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Land unterstützt Schulveranstaltungen

30.09.2017
LH Kaiser: Mit dem Unterstützungsfonds des Landes wurden 2016/17 wieder 1,972 Schülerinne und Schülern geholfen - Landesschulrat konnte 2.800 Anträge positiv erledigen


Klagenfurt (LPD). Ob Schikurse, Sport- und Projektwochen oder Sprachreisen - den Schülerinnen und Schülern wird einiges geboten. Im Vordergrund stehen die Stärkung, Ergänzung und Veranschaulichung sowohl fachlicher, wie auch sozialer und kultureller Aspekte des Lernens. Gefördert wird dies vom Land Kärnten mit dem Unterstützungsfonds. Mit 98.600 Euro wurde im Schuljahr 2016/17 1.972 Schülerinnen und Schülern der Neuen Mittelschulen und der Polytechnischen Schulen geholfen, denen die Eltern die Teilnahme an solchen Schulveranstaltungen finanziell nur schwer oder gar nicht ermöglichen hätten können", sagte heute, Samstag, Bildungsreferent LH Peter Kaiser.

"Schulveranstaltungen tragen nicht nur dazu bei, das Gelernte zu festigen, sondern wecken oft auch Interesse an Neuem", ist sich Kaiser sicher. Zudem seien gemeinsame Unternehmungen wichtig für die Klassengemeinschaft. Als Bildungsreferent werde er sich daher auch weiterhin für diese Art der finanziellen Unterstützung einsetzen. "Die Teilnahme muss auch in Zukunft allen Schülerinnen und Schülern möglich sein."

Finanziell unterstützt werden Schulveranstaltungen im Sinne der Schulveranstaltungenverordnung 1995. Das sind beispielsweise Schikurse, Sport- und Projektwochen oder eine Teilnahme an Sprachreisen. Die Schulveranstaltung muss mindestens fünf Tage dauern. Nach den im Schülerbeihilfengesetz festgelegten Regeln wird berechnet, ob die Bedürftigkeit der Schüler gegeben ist. Ist das der Fall, wird je nach der Höhe des Einkommens, dem Familienstand und der Familiengröße des Schülers bzw. der Erziehungsberechtigten eine Unterstützung bis zu 180 Euro gewährt.

Zudem wurden auch 2016/17 über den Kärntner Landesschulrat an den AHS und BMHS Schul- und Heimbeihilfen in der Höhe von 1,697.405 Euro ausgezahlt. Zudem wurde 742 Anträgen auf Schülerunterstützung für Schulveranstaltungen stattgegeben - es handelt sich dabei um eine Fördersumme in der Höhe von 81.047 Euro. Insgesamt konnte 2.800 Schülerinnen und Schülern geholfen werden.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Stirn-Kummer