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Landesstatistik Chef Peter Ibounig geht in Pension

01.10.2017
LH Kaiser dankt für das große Engagement - Ibounig hat viel zur positiven Entwicklung des Landes beigetragen


Klagenfurt (LPD). Dr. Peter Ibounig, der Leiter der Landesstelle für Statistik geht in Pension. Interimistisch wird Mag. Evelin Leiner die Landesstelle leiten. Personalreferent Landeshauptmann Peter Kaiser dankte dem Chef der Landesstatistik für sein großes und überaus wertvolles Engagement. "Mit Ibounig ist es gelungen, die Landesstatistik wieder verstärkt vor den Vorhang zu holen. Das Interesse an den von ihm und seinem Team erhobenen Daten und Zahlen ist wieder stark gestiegen". Durch dieses hilfsbereite, freundliche Engagement nach außen ist auch das positive Image des Landes verstärkt worden. Gerade auch das jährlich erscheinende Statistische Handbuch des Landes bildet ein wichtiges Nachschlagewerk.

"Peter Ibounig war es immer wichtig, auch hinter die Zahlenmaterien zu blicken und so den Daten Leben einzuhauchen", sagte Kaiser. Denn hinter den Zahlen verbergen sich immer "Leben und Bewegung". So sei es ihm gelungen, die Hintergründe und das Zustandekommen bestimmter Daten auszuleuchten und so eine Anhäufung von Zahlen mit Begründungen und Erklärungen besser verständlich zu machen.

Ibounig hatte 1982 in der Landesstelle für Statistik im Zuge eines achtmonatigen Praktikums begonnen. Insgesamt währte seine Tätigkeit in der Landesstatistik 35 Jahre und 3 Monate. Nach Beendigung des Studiums der Geografie sowie Volkskunde und Mathematik holte er den Militärdienst nach, war u.a. in der Militärgeographischen Abteilung des Korpskommandos I in Graz tätig.

Seit dem Jahr 2000 hatte Ibounig die Leitung der Unterabteilung übertragen bekommen. Er freute sich, dass vermehrt Interessenten von außen auch statistische Informationen angefragt haben. Zu den hauptsächlichen Benutzern von Statistiken, die bei der Landesstelle aufliegen, bearbeitet und archiviert werden, zählten Studenten, Professoren, Schüler, Journalisten, Raumplaner, Marktforscher, Politiker, interessierte Bürgerinnen und Bürger und etliche Andere.

In den letzten Jahren wurden an die knapp 2.000 Anfrager jährlich bedient. Monatsberichte gab es aus den Themenbereichen: Arbeitsmarkt, Produktion, Bauwesen, Tourismus, Verbraucherpreisindex, Bevölkerung. Daneben wurden auch noch Berichte aus diversen Themenbereichen als Jahresrückblicke oder auch Quartalsberichte angefertigt.

Die Hauptpublikation der Dienststelle ist aber nach wie vor das "Statistische Handbuch des Landes Kärnten" dessen 62. Jahrgang in Kürze der Öffentlichkeit vorgestellt wird, und bei dem Ibounig abschließend noch federführend mitwirken konnte.

"Die Landesstatistik verstand sich immer als Teil der modernen Informationsgesellschaft, schließlich stellt Statistik "konkrete, in Zahlen gegossene Information" dar, die immer häufiger nachgefragt und von vielen ständig benötigt wird", sagte Ibounig.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Brunner
Fotohinweis: Büro LH Kaiser