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SPAR-Delegierten-Tag: Ja zu Glyphosat-Verbot

02.10.2017
LH Kaiser für Glyphosat-Verbot: "Erwarte geschlossenes Eintreten der Bundesregierung für Verbot von Glyphosat auf europäischer Ebene" - Positive Stimmung bei rund 100 SPAR-Kaufleuten aus ganz Österreich - LH Kaiser: Sie sind ein Vorbildunternehmen!"


Klagenfurt (LPD). Die Delegiertentagung von SPAR ging heute, Montag, im Congress Center Villach über die Bühne. Sie stand unter dem Motto "Servus, Srečno, Ciao" und war von Aufbruchsstimmung geprägt. Vorstandsvorsitzender Gerhard Drexel und Geschäftsführer von SPAR Kärnten und Osttirol, Paul Bacher, hießen Landeshauptmann Peter Kaiser als Ehrengast willkommen. Das Motto passe perfekt zu Kärnten und seine grenzüberschreitenden Kooperationen, sagte Bacher. Er hob die einmalige Lage sowie die vielen Vorzüge Kärntens hervor. SPAR hat in Kärnten und Osttirol 145 Standorte (davon sechs Interspar). Drexler und Bacher konnten den Spar-Delegierten eine freudige Mitteilung machen: So gebe es ein fünfprozentiges Umsatzwachstum bei SPAR. "Weitere Strukturverbesserungen" nannten sie als künftige Herausforderung.

SPAR sei eng mit der Gesellschaft verbunden, dankte Kaiser für den Kampf gegen Glyphosat. "Es ist wichtig, alles zu tun, um die Gesundheit der Menschen zu schützen", unterstrich Kaiser und erwartet sich diesbezüglich Geschlossenheit von Bundesregierung auf europäischer Ebene. "Lobbygesteuerte Interessen dürfen von verantwortungsbewussten Politikern keinesfalls zu ihrer politischen Maxime erhoben werden", so Kaiser.

Weiters hob Kaiser die besondere Lage Kärntens im Alpen -Adria-Raum hervor und erwähnte die vielen grenzüberschreitenden Initiativen, von der Alpen-Adria-Allianz bis zur Euregio mit Friaul-Julisch Venetien. "Viele positive Impulse bewirken die Kooperationen und werden weitere Verbesserungen bringen", sagte Kaiser und erwähnte in diesem Zusammenhang auch das größte Infrastrukturvorhaben, die Koralmbahn, die als Teil der Baltisch-Adriatischen Achse die Menschen und auch die Länder Kärnten und Steiermark näher zusammenbringen werde.

Der Landeshauptmann informierte über die Herausforderungen des Landes. So sei es gelungen, die Hypo-Heta-Causa erfolgreich zu bewältigen, denn Kärnten sei vor dem Abgrund bzw. Konkurs gestanden. "Seit damals sind Vertrauen und Bonität wieder gestiegen, wie der wirtschaftliche Aufschwung beweist", so Kaiser. "Kärnten hat viel erreicht, so kann auch auf die höchste Beschäftigungsrate und niedrigste Arbeitslosenrate seit 17 Monaten verweisen".

Weiters erwähnte der Landeshauptmann, dass die Armutsgefährdung bei 16 Prozent gelegen habe und auf 11 Prozent abgesenkt werden konnte. Er gratulierte und dankte SPAR für seine österreichweit einmalige und vorbildhafte Lehrlingsausbildung. Er dankte SPAR als größtem Arbeitgeber und wünschte weiterhin "eine gute Hand. Sie sind ein Vorbildbetrieb".

Vorstandsvorsitzender Drexel sagte, dass SPAR auch weiterhin ein Familienunternehmen bleiben wolle und die Tugenden eines Familienunternehmens bewahren wolle. Dies bedeute, dass man einander helfe und füreinander da sei. Strukturverbesserungen, wie Verkaufsflächengrößen, Modernisierungen usw. würden immer wichtiger. Man setze sich auch gegen Palmöl ein. "Wir kämpfen für Konsumenten und gesunde Lebensmittel", so Drexel.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Brunner
Foto: LPD/Höher