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Investitionen am Goldbrunnhof: Neuester Stand der Technik

04.10.2017
LR Benger: Goldbrunnhof setzt Zukunftsinvestitionen -Schlachtraum, Brotbackstube, Milchverarbeitung, Brennerei auf neuestem Hygiene-Stand


Klagenfurt (LPD). „Investitionen in Schulstandorte sind Investitionen in die Zukunft. Sie sichern den Schulstandort, sie sorgen für Schülerzahlen und die Schüler selbst sind am neuesten Stand“, sagt LR Christian Benger bei seinem Besuch an der Landwirtschaftlichen Fachschule Goldbrunnhof. Dort wurde kräftig investiert, die neuesten Hygiene-Standards haben in den Schlachtraum, die Brotbackstube, die Milchverarbeitung und in die Brennerei Einzug gehalten. Investitionssumme – nicht hoch, aber nachhaltig: 58.000 Euro. „Die Landwirtschaftlichen Fachschulen zeichnet der Praxisunterricht aus. Da müssen moderne Anlagen dastehen“, so Benger. Mit der Erfüllung der Hygienestandards nehmen die Schüler diese Notwendigkeiten auch mit in ihr Berufsleben, wenn sie die Höfe übernehmen.


Es wurden Schmutzschleusen errichtet, die Böden saniert, um die neuesten Lebensmittelschutzkriterien zu erfüllen. „Gerade wo es um Lebensmittel geht, haben wir höchste Standards und Qualität zu lehren und zu erfüllen“, sagt Benger dazu.


Benger beschreibt die Landwirtschaftlichen Fachschulen als Kompetenzzentren im ländlichen Raum, weil sie mit ihrer Ausbildung die Fortführung der flächendeckenden Landwirtschaft und der heimischen Lebensmittelproduktion garantieren. Mit der Ausbildung garantieren die modernen Hofübernehmer die Regionalität zu stärken, nachhaltig zu wirtschaften und höchste Qualitätskriterien einzuhalten.


Der Goldbrunnhof spielt im Schulstandortekonzept als Ausbildungszentrum eine wesentliche Rolle. Die Landwirtschaftliche Fachschule Goldbrunnhof bietet während der dreijährigen Schulzeit eine Vielzahl an Ausbildungsmöglichkeiten. Es gibt zwei Ausbildungsmodule: die Land-und Forstwirtschaft sowie durch die Zusammenlegung mit Eberndorf nun Hauswirtschaft und Ernährung.


Die Ausbildung umfasst die qualifizierte Ausbildung für die Bewirtschaftung eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebes, den Abschluss mit Facharbeiterbrief als Voraussetzung für die Förderungen in der Land- und Forstwirtschaft, den Traktorführerschein im Rahmen des Unterrichtes, vorbereitende Ausbildung für handwerkliche Lehrberufe mit Lehrzeitanerkennung sowie eine Persönlichkeitsbildung durch zahlreiche schulische und außerschulische Projekte.




Rückfragehinweis: Büro LR Benger

Redaktion: Robitsch/Brunner

Foto: Büro LR Benger