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Weidlweg in der Gemeinde Schiefling eröffnet

05.10.2017
LR Benger eröffnet ausgebauten Weg - Nach Sanierung und Ausbau wird Weidlweg für den Verkehr freigegeben


Klagenfurt (LPD). „Die Straßen und Wege im ländlichen Raum sind Lebensadern: Arzt, Schule, Beruf, Erholung, Tourismus, Bewirtschaftung, Forst – all das funktioniert nur, wenn auch die Straßen und Wege in Takt sind“, hält LR Christian Benger diese Woche bei der Wegeröffnung in der Gemeinde Schiefling fest. Jede Investition in den ländlichen Raum erhalte ihn als Lebens-, Siedlungs-, Arbeits- und Naturraum.


Und damit die Straßen und Wege in Takt sind, wird auch in ganz Kärnten saniert und ausgebaut. So auch in der Gemeinde Schiefling. Dort wurde kürzlich der Weidlweg gemeinsam mit den Anrainern und mit Bürgermeister Valentin Happe für den Verkehr frei gegeben.


Bei diesem Weg handelt es sich um eine Verbindungsstraße, beginnend bei Goritschach Süd, die über felsiges und teilweise vernässtes Gelände führt. Auch Buschenschenken werden damit erschlossen und die Direktvermarktung sichergestellt. Schiefling als Tourismusgemeinde müsse laut Bürgermeister Happe intakte Straßen und Wege haben, weil diese zum Wandern und Spazieren genutzt werden. Auch der Weidlweg erschließt Gastronomie und Hotellerie.


Der Weg wurde heuer auf einer Länge von rund einem Kilometer saniert und ausgebaut. Die bestehende Straße wurde verbreitert und auf 550 Metern asphaltiert. Eine Tragschicht wurde errichtet, die Oberflächenentwässerung reguliert und der gesamte Unterbau erneuert.


Neun Anrainer nutzen die Straße und können jetzt sicher zur Arbeit, zum Arzt, zur Schule, zu den zu bewirtschaftenden Flächen gelangen. Über diesen Weg werden insgesamt 14 Hektar Waldfläche und landwirtschaftliche Nutzfläche erreicht und bewirtschaftet.


Die Gesamtbaukosten betrugen über 135.000 Euro. Vom Land wurden 40 Prozent der Kosten gefördert. Die Mittel flossen auch aus der kommunalen Bauoffensive des Landes. Die Gemeinde hat die Anrainerkosten übernommen. Denn bei Straßensanierungen in den Städten zahlen die Bewohner auch keinen Beitrag, erklärt Benger.


„Damit die Wege ihre Funktion erhalten und Leben, Wohnen, Arbeiten und Wirtschaften im ländlichen Raum sichergestellt sind, müssen sie saniert werden. Die Herausforderung ist groß. Immerhin umfasst das ländliche Wegenetz rund 8.600 Kilometer in Kärnten“, sagt Benger. Im Vergleich: die Landesstraßen umfassen rund 2.700 Kilometer und die Autobahnen 234 Km.


Das Gesamtbudget für das ländliche Wegenetz beträgt 2017 über 10 Mio. Euro. Damit werden 18 Mio. Euro an Investitionskosten ausgelöst. „Diese Bauaufträge gehen zur Gänze in die heimische Wirtschaft. Rund 8 Mio. Euro finanzieren alleine die Anrainer und Gemeinden. Zum Vergleich: in der Stadt muss niemand zum Straßenbau dazuzahlen“, erinnert Benger. Zugleich profitieren von den Straßen und Wegen in den Tälern und Gemeinden aber auch Erholungssuchende, Wanderer und Touristen.



Rückfragehinweis: Büro LR Benger

Redaktion: Robitsch/Brunner

Foto: Büro LR Benger