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Kärnten präsentiert sich in Brüssel bei traditionellen Open Days

06.10.2017
LH Kaiser kommende Woche in Brüssel u.a. Mitglied hochrangiger Diskussionsrunde bei Europäischer Woche der Regionen und Städte - Thema: die Rolle von Regionen und Städten der EUSALP als Betreiber des Wandels


Klagenfurt (LPD). Die 15. Europäische Woche der Regionen und Städte (EWRC) wird von 9. bis 12. Oktober 2017 in Brüssel stattfinden. Heuer steht sie unter dem Motto "Die Regionen und Städte arbeiten an einer besseren Zukunft". Im Besonderen geht es um die Themen: Flexible Regionen und Städte schaffen; Regionen und Städte als Betreiber des Wandels sowie Informationsaustausch, um Ergebnisse zu erzielen. Die European Week of Regions and Cities, früher bekannt als Open Days, ist die größte jährlich stattfindende europäische Veranstaltung für Regional- und Städtepolitik und damit eine Vernetzungsplattform für Regionalpolitiker sowie Experten für regionale und lokale Entwicklung.

"Die open days stellen eine gute Möglichkeit und Chance dar, Kärnten, die Kärntner Anliegen, Interessen und Vorstellungen, in den Fokus der europäischen Aufmerksamkeit zu rücken", ist Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser, selbst aktives Mitglied im Ausschuss der Regionen (AdR) überzeugt. Deswegen wird er auch persönlich, trotz Wahlkampf und trotz der 10. Oktober-Feierlichkeiten, auch heuer an den open days teilnehmen. Er wird am Abend des 10. Oktober anreisen und dann gleich an der ersten Veranstaltung "EUREGIO: Gemeinsam Verantwortung für Europa übernehmen" in der gemeinsamen Vertretung der Europaregion Tiro-Südtirol-Trentino teilnehmen.

Tags darauf, am Mittwoch ist Kaiser dann an gleicher Stelle Mitglied einer hochrangigen Diskussionsrunde: Gemeinsam mit Arno Kompatscher (Landeshauptmann von Südtirol, Präsident der Region Trentino-Südtirol), Günther Platter (Landeshauptmann Tirol), Ugo Rossi (Landeshauptmann Trentino), Debora Serracchiani (Präsidentin der Region Friaul-Julisch Venetien), Céline Paris (Verantwortliche für europäischen Service, europäische Kooperation und Mobilität, Region Auvergne-Rhône-Alpes) und Silvio De Nigris (Projektleiter, Sektor für Entwicklung nachhaltiger Energie, Piemont) diskutiert der Kärntner Landeshauptmann zum Thema "Welche Rolle spielen die Regionen und Städte der EUSALP als Betreiber des Wandels?"

EUSALP heißt die EU-Strategie für die Alpine Regionen, und ist ein Verbund aus sieben EU-Mitgliedsstaaten, zwei Drittstaaten, 48 Regionen und insgesamt über 70 Millionen EinwohnerInnen. "Die EUSALP vereint die Alpenländer unter einem Dach, um an gemeinsamen Lösungen zu verschiedenen Themen von Klimawandel über Energie bis hin zu Mobilität und Nachhaltigkeit zu arbeiten. Im Verbund ist Kärnten stärker, denn damit erhalten die Regionen mehr Gewicht in der EU", erklärt Kaiser, der darauf verweist, dass diese Veranstaltung maßgeblich vom Kärntner Verbindungsbüro organisiert wurde. "Dass unsere gemeinsam mit dem Leadpartner Europaregion Tiro-Südtirol-Trentino abgegebene Bewerbung für diese Veranstaltung erfolgreich war, ist auch ein Beleg für den Stellenwert und die bedeutung die Kärnten innerhalb der EU mittlerweile hat", macht Kaiser aufmerksam.

Insgesamt wird die European Week of Regions and Cities gemeinsam vom Ausschuss der Regionen (AdR) und der Generaldirektion für Regionalpolitik der Europäischen Kommission (GD Regio) sowie den verschiedenen regionalen Vertretungen in Brüssel initiiert.

Wie Kaiser erläutert, werden Themen der grenzübergreifenden Zusammenarbeit, gesellschaftliche Integration (z.B. Flüchtlingsbewegung), regionale Innovationsstrategien besprochen. Es kommt zum Austausch von Verfahren und Wissen im Bereich der Regional- und Stadtentwicklung. In der Vergangenheit nahmen rund 6000 hochrangige TeilnehmerInnen aus Wirtschaft, Industrie, Politik teil und wurden von starker internationaler, regionaler und lokaler Medienpräsenz begleitet.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Brunner