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WIRTSCHAFT

Wohnbauförderung in Österreich 2016: Hervorragendes Zeugnis für Kärnten

06.10.2017
LHStv.in Schaunig: Kärnten liegt in den Bereichen Sanierung und günstigen Mietpreisen im österreichischen Spitzenfeld und bilanziert bei Ausgaben und Einnahmen ausgeglichen


Klagenfurt (LPD). Die Broschüre zur wirtschaftlichen Performance der Länder bezogen auf die Wohnbauförderung 2016, herausgegeben vom Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen im Auftrag des Fachverbandes der Stein- und keramischen Industrie der Wirtschaftskammer Österreich, liegt nun vor und stellt Kärnten im Österreichvergleich ein hervorragendes Zeugnis aus.

So beläuft sich in Kärnten der durchschnittliche Mietpreis in gemeinnützigen Wohnungen auf 5,50 Euro pro Quadratmeter und liegt damit deutlich unter dem österreichischen Niveau von sechs Euro pro Quadratmeter. Auch bei den Privatwohnungen sind die Mieten in Kärnten mit 6,90 Euro günstiger, als im nationalen Vergleich, mit sieben Euro pro Quadratmeter. Kärnten blieb darüber hinaus, zusammen mit der Steiermark und Vorarlberg, unter der Inflationsrate, die in den anderen Bundesländern zu einer zweiprozentigen Preissteigerung bei gemeinnützigen Bestandsmieten geführt hat.

Deutlich mehr Förderungszusicherungen als im Jahr 2015 wurden in Kärnten im Vorjahr im Bereich Bestandserhaltung und Sanierung ausgegeben, als Reaktion auf stagnierende Bevölkerungszahlen und entgegen dem national rückläufigen Trend. Dennoch investiert Kärnten in den Neubau. Ausgeglichen präsentiert sich die Bilanz zwischen Einnahmen und Ausgaben. Laut Rechnungsabschluss 2016 wurden in Kärnten 105 Millionen Euro im Bereich der Wohnbauförderung investiert. Dies gleicht sich in etwa mit den Rückflüssen - bestehend aus Darlehen und Wohnbauförderungsbeiträgen - aus. Oberste Priorität des Landes Kärnten bleibt weiterhin die Schaffung leistbaren Wohnraumes und nicht das Lukrieren von Überschüssen.

"Das Modell der Wohnbauförderung, wie es in Österreich praktiziert wird, gehört zu den besten von Europa und erlaubt es uns national und auf Landesebene einen gesicherten Wohnungsbestand mit überdurchschnittlicher Quadratmeterfläche und Ausstattung anzubieten. Darüber hinaus stärken wir durch die Wohnbauförderung die heimische Bauwirtschaft, sichern Preisstabilität und Arbeitsplätze und sorgen nicht zuletzt dafür, dass das Grundrecht Wohnen leistbar bleibt", so Wohnbaureferentin LHStv.in Gaby Schaunig.



Rückfragehinweis: Büro LHstv.in Schaunig
Redaktion: Grollitsch/Böhm