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Stiegerhof-Sanierung: Investition in die Zukunft

10.10.2017
LR Benger vor Ort: Generalsanierung der Landw. Fachschule Stiegerhof – Kooperation Pferdewirtschaft und Tourismusschule geht auf


Klagenfurt (LPD). „Investitionen in die Landwirtschaftlichen Fachschulen sind Investitionen in die Zukunft und in den ländlichen Raum. Ausbildung, die Weiterführung der Betriebe und eine nachhaltige Bewirtschaftung unserer Kulturlandschaft sind damit gesichert“, sagt LR Christian Benger. Die Generalsanierung der Landwirtschaftlichen Fachschule Stiegerhof bei Villach wurde auch in der Landesregierung beschlossen. Die letzte Investition in das Schulgut war im Jahr 2008, als 6 Internats-Zimmer dazu gebaut wurden. Aber in die Substanz wurde über Jahrzehnte nicht investiert. Bis 2023 fließen nun rund 18 Mio. Euro in den Standort.


Erst kürzlich war LR Benger vor Ort, weil die ersten Betonplatten für die neuen Getreidesilos fertig sind. Die Errichtung der neuen Silos ist quasi der Start für den Investitionsschub. Die nächste Baustufe wird die Errichtung der neuen Longierhallen sein.


Am Stiegerhof gibt es den Schwerpunkt Pferdewirtschaft und mit dem Start des neuen Schuljahres nun auch die Kooperation mit der Kärntner Tourismusschule. 23 Schüler haben mit diesem neuen Zweig begonnen. Unterrichtet wird am Stiegerhof theoretisch und praktisch alles rund ums Pferd, von der Basisnutzung in der Landwirtschaft bis hin zum therapeutischen Reiten und den Tourismus. Dashalb sind auch die Investitionen nötig.


„Wir sind mit unserem Standortekonzept und den Investitionen am richtigen Weg, das belegt auch der Rechnungshof. Die Schaffung von Bildungszentren und die Schwerpunkte an den Standorten schaffen ein attraktives Bildungsangebot“, erklärt Benger.


Im ländlichen Raum sind Landwirtschaft und Tourismus die tragenden Säulen. Sie sind die Einkommensschwerpunkte in den Tälern und Regionen. Im Tourismus liegt das Naturerlebnis im Trend auch zu Pferde. „Mit dieser Investition sichern wir die Wirtschaft im ländlichen Raum ab“, so Benger. Immerhin verfüge Kärnten über ein Reitwegenetz von 1.500 Kilometer.


Aber sämtliche Gebäude am Stiegerhof, die sanitären Einrichtungen sind zu sanieren und zu erneuern, eine zeitgemäße Ausstattung ist in allen Bereichen dringend nötig, die Wirtschaftsgebäude, Werkstätten und Ställe sind ebenfalls zu adaptieren. Schon alleine, um die Tierschutzrichtlinien einhalten zu können.

Insgesamt werden in alle Landwirtschaftlichen Fachschulen bis 2027 rund 37 Mio. Euro investiert werden. So steht der Ausbau vom Litzlhof in Lendorf an, die jährliche Einsparung durch die Schließung von Drauhofen macht über 640.000 Euro aus. Mit den Zusammenlegungen von Althofen und Hunnenbrunn sowie Eberndorf und Goldbrunnhof macht die Ersparnis pro Jahr weit über 1 Mio. Euro aus.



Rückfragehinweis: Büro LR Benger

Redaktion: Gerlind Robitsch/Brunner

Fotohinweis: Büro LR Benger