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ÖBB-Unterführung Seebachbrücke: Sperre in Fahrtrichtung Villach angeordnet

12.10.2017
LR Köfer: Schwertransporte gefährden Menschenleben - Morgen StVO-Verhandlung, um sichere Lösung zu erzielen


Klagenfurt (LPD). "Vor rund zwei Monaten wurde aus Sicherheitsgründen auf der Seebachbrücke in Villach stadteinwärts eine 7,5 Tonnen-Gewichtsbeschränkung verordnet, stadtauswärts beträgt diese 25 Tonnen. Zusätzlich wurden mehrere bauliche Maßnahmen gesetzt, um den LKW-Verkehr einzuschränken bzw. zu verhindern und um die Verkehrssicherheit aufrecht zu erhalten", erklärte heute, Donnerstag, Landesrat Gerhard Köfer in seiner Funktion als Straßenbaureferent und schlug gleichzeitigt Alarm.

"In den letzten Tagen haben Mitarbeiter der Fachabteilung vermehrt beobachtet, dass bis zu 50 Tonnen schwere LKWs die Brücke befahren und damit für ein enormes Risiko sorgen. Die Anordnungen der örtlichen Streckendienste und jener der Polizei wurden durch die LKW-Fahrer missachtet und ignoriert", gab Köfer bekannt. Zudem wurde sogar dokumentiert, dass Betonleitwände, welche die Fahrbahn einengen, von LKWs absichtlich verschoben wurden: "Die LKWs haben sich quasi ihren Weg über die Brücke freigeschoben. Das sind Verhaltensweisen, die von Straßenbau-Experten als extrem gefährlich beurteilt werden", so Köfer.

Aufgrund von Gefahr in Verzug musste kurzfristig eine Sperre stadteinwärts verhängt werden: "Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer kann derzeit nicht zu 100 Prozent gewährleistet werden. Daher musste zu dieser Maßnahme gegriffen werden", erklärte Köfer. Zudem teilte der Landesrat mit, dass morgen, Freitag, mit der Behörde eine StVO-Verhandlung stattfinden werde, wo diese und weitere Maßnahmen koordiniert und abgestimmt werden. Ziel sei es, für alle Verkehrsteilnehmer eine akzeptable Lösung zu erzielen, die sicher sei. "Es kann und darf nicht sein, dass rücksichtslose LKW-Fahrer alle Hinweise und die getroffenen Vorkehrungen missachten und damit Menschenleben gefährden. Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer steht für mich an oberster Stelle", so der Straßenbaureferent.



Rückfragehinweis: Büro LR Köfer
Redaktion: Penz/Zeitlinger