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Ein Dankeschön für pensionierte Pädagoginnen und Pädagogen

12.10.2017
LH Kaiser lud zu Feier in den Spiegelsaal: "Sie haben Großartiges geleistet - Stellenwert der Bildung muss angesichts der enormen Herausforderungen weiter steigen"


Klagenfurt (LPD). Menschen, die ihr ganzes Berufsleben der Ausbildung der Jugend für die Zukunft Kärntens gewidmet haben, wurden heute, Donnerstag, für ihr großes Engagement bedankt: Im Rahmen einer Feierstunde im Spiegelsaal der Landesregierung verabschiedete Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser über 60 Pädagoginnen und Pädagogen in ihren verdienten Ruhestand. Unter ihnen waren auch einige Lehrkräfte aus den Fachberufsschulen. Ebenfalls gekommen waren der Vorsitzende des Zentralausschusses für Allgemeine Pflichtschulen, Stefan Sandrieser, der Vorsitzende des Zentralausschusses für die Fachberufsschulen, Johann Schnögl, sowie Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger und die Dienstausschuss-Vorsitzenden aus den Bezirken.

Der Landeshauptmann sprach von der enormen Herausforderung, die Bildung in allen Bereichen - von der Elementarbildung bis zur Universitätsausbildung und der Erwachsenenbildung - zu forcieren. Die Schule habe die Aufgabe, Lesen, Schreiben und Rechnen beizubringen, ebenfalls notwendig seien digitale Kompetenzen sowie soziales, kreatives und manuelles Lernen. "Wir wollen in Kärnten mit gutem Beispiel vorangehen", verwies Kaiser auf viele Fortschritte und Bemühungen, um alle Bildungsagenden unter einem Referat zu bündeln sowie Bildungszentren zu schaffen und generell aus Lernräumen Lebensräume zu gestalten. Der Stellenwert der Bildung müsse in Zeiten massiver Veränderungen als lebensbegleitender Prozess noch bewusster werden. Dazu würden auch ganztägige Schulformen beitragen; künftig würden 30 Prozent aller Berufe von der Digitalisierung betroffen sein, verwies der Bildungsreferent auf eine aktuelle Studie.

Sandrieser machte darauf aufmerksam, dass es die Personalvertretung schon immer als ihre Aufgabe gesehen habe, allen Lehrerinnen und Lehrern, die in den Ruhestand treten, angemessen zu danken. "Ich freue mich sehr, dass Bildungsreferent Kaiser dies im würdigen Rahmen des Spiegelsaals ermöglicht." Besonders betont hat Sandrieser die vielen Veränderungen und Neuerungen, denen sich die Lehrerinnen und Lehrer zu stellen haben. Er dankte auch für die gute Kooperation mit dem Land.

Schnögl sagte, dass die Berufsschule von der Gesellschaft und Politik zu wenig ernstgenommen würde. Er dankte den Kolleginnen und Kollegen, die den Schülerinnen und Schülern oft auch in sozialer Hinsicht oder als Zuhörer zur Verfügung stünden und ersuchte darum, Erfahrung und Wissen auch im Ruhestand in irgendeiner Form weiterzugeben.

Kaiser, Sandrieser und Schnögl dankten allen Pädagoginnen und Pädagogen für ihr großes Engagement und wünschten ihnen alles Gute für den neuen Lebensabschnitt. Alle erhielten Ehrenurkunden und kleine Präsente. Für die musikalische Umrahmung sorgten Tobias und Julienne Spitzer.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Brunner
Foto: LPD/fritzpress