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Großinvestition bei Fundermax in St. Donat/St. Veit

13.10.2017
Weltweit neue Oberflächentechnologie im Holzwerkstoffbereich - LH Kaiser gratuliert und dankt für neue Arbeitsplätze - 13,5 Mio.-Investition ist innovativer, wichtiger Beitrag zum Industrieland Kärnten


Klagenfurt (LPD). Die Fundermax GmbH ist einer der führenden europäischen Qualitätsanbieter für Holzwerkstoffe und dekorative Laminate, die für Innenausbauten, Fassaden, Türen, Möbel sowie auch in der Automobil- und Schuhindustrie verwendet werden. Fundermax ist international erfolgreich, Produkte werden in 80 Länder geliefert. In Österreich gibt es die Standorte St. Veit/Glan, Wiener Neudorf und Neudörfl.

Fundermax hat heute, Freitag, eine neue Anlage bzw. Werkshalle am Standort St. Donat bei St. Veit feierlich eröffnet. Hier werden nun extrem hochwertige Glanz-Oberflächen als komplett neues Produkt gefertigt. Für diese Investition wurden 13, 5 Mio. Euro aufgewendet. Die Produktionskapazität im Werk 3 steigt auf 14 Mio. Quadratmeter Platten pro Jahr.

Die Geschäftsführer Rene Haberl und Johann Marchner hießen zur feierlichen Eröffnung auch Landeshauptmann Peter Kaiser und St. Veits Bürgermeister Gerhard Mock herzlich willkommen. Ebenfalls gekommen waren auch Eigentümer Stanislaus Turnauer, die Vorstände Erlfried Taurer und Johannes Liechtenstein, Bezirkshauptfrau Claudia Egger-Grillitsch, Wirtschaftskammerdirektor Michael Stattmann und Claudia Mischensky von der IV Kärnten.

Die Anlage ist ein Prototyp. Durch diese Investition in die neue Technologie werden 25 neue Arbeitsplätze in St. Veit geschaffen. Insgesamt gibt es im Unternehmen an die 1.200 Mitarbeiter weltweit, in St. Veit sind es 440, im Werk 3 arbeiten 55 Mitarbeiter. Haberl wies auf die weltweit einzigartige Anlage hin, bei der nun die Werkstoff-Produktion unter Reinraum-Bedinungen erfolgt. Durch diese Investition sei auch ein klares Bekenntnis zum Standort St. Veit gegeben. Der neuen Produktion seien vier Jahre harte Entwicklungsarbeit auch in Kooperation mit dem Holzforschungs-Kompetenzzentrum W3C in St. Veit vorausgegangen. Man sei ein sehr wichtiger Wirtschaftsmotor in der Region und beschäftige auch viele Kärntner Unternehmen, führte der Geschäftsführer aus.

Landeshauptmann Peter Kaiser hob die traditionelle Verbundenheit der Familie Turnauer zum Standort St. Veit hervor und drückte seine Freude über diese bedeutende Standortsicherung und -erweiterung aus. "Wenn hier 13 Mio. Euro investiert und 25 neue Arbeitsplätze geschaffen wurden, ist dies ein Grund zur Freude für alle Beteiligten", so Kaiser. Es sei auch ein weiterer positiver Schritt zur Profilierung des Industrielandes Kärnten, das als solches bedauerlicherweise nicht immer wahrgenommen werde und "es ist eine wichtige Innovation und Investition, die wesentlich zur Prosperität des Landes beiträgt". Offensichtliche Verbesserungen an Standorten sollten nicht durch unnötige Vorgangsweisen von Behörden "konterkariert" werden, sagte Kaiser. Denn es gehe darum, das Gemeinsame vor Eigeninteressen zu stellen.

Auch Bürgermeister Mock zeigte sich erfreut über 25 weitere Arbeitsplätze in St. Veit. Er hob seine langjährige Verbundenheit mit Fundermax hervor und meinte, dass Behörden oftmals besser mit Unternehmen kooperieren sollten.

Eigentümer Stanislaus Turnauer sagte, dass bei Fundermax viel bewegt werde, hier fühle er sich stets wohl. Die Constantia Industries glaube jedenfalls an die Zukunft von Fundermax, denn hier würden exzellente Produkte mit Leidenschaft erzeugt werden. Die feierliche Eröffnung, der eine Führung durch das Werk folgte, wurde gesanglich vom Funderchor umrahmt. Die Segnungszeremonie nahm Stiftspfarrer Christian Stomberger vor.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Brunner
Fotos: LPD/fritzpress