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Schilift Fahrendorf bei Velden gesichert

19.10.2017
LR Benger: 76.000 Euro-Investition sichert beliebten Schilift Fahrendorf bei Velden ab – LR Benger: Kleinschigebiete sind notwendige Winternahversorger


Klagenfurt (LPD). „Wir bekennen uns dazu, von Seiten der öffentlichen Hand unsere Kleinschigebiete zu unterstützen, da die schneearmen Winter sie immer wieder in finanzielle Schwierigkeiten bringen. Wir brauchen sie aber als Winternahversorger“, sagt LR Christian Benger. Deshalb wurde in der Landesregierung auch erstmals ein Topf für Berginfrastruktur geschaffen, aus welchem Projekte unterstützt werden, die die einzelnen Standortorte absichern und die der Tourismusstrategie gerecht werden. Damit werden laut Benger aber auch die Strukturen im ländlichen Raum gesichert und der Lebensraum in den Tälern und Regionen auch lebenswert.


Und auch die Adaptierung und der Ausbau des Schiliftes Fahrendorf in Velden wird nun aus der Berg/Rad/See-Initiative unterstützt. Rund 76.000 Euro investieren die Gemeinden Velden und Rosegg in den Schilift, um Adaptierungen im Sicherheitsbereich durchzuführen, die Stromzufuhr zu erneuern, aber auch, um den Lift noch attraktiver für Kinder zu gestalten. Neue Netze werden notwendig, das Zugseil ist zu ersetzen und die Liftbügel müssen erneuert werden. Weil der Hang zwar nur auf 600 Höhenmetern liegt, aber in der Schattseite, ist ein Winterbetrieb von Weihnachten bis März möglich.


Seit 30 Jahren gibt es die Liftanlage bereits, über 2.500 Gäste kommen pro Saison. Das sollen noch mehr werden. Mit dem neuen Konzept setzt man gezielt auf die kleinen Gäste. Ein Zauberteppich, eine Wellenbahn, Schanzen, eine Waldbahn und ein Tunnel werden errichtet und Figuren aufgestellt, um den Kindern mehr Spaß zu bieten. Mit der Investition soll der Betrieb auch für die nächsten 10 Jahre gesichert werden.


Bisher wurden schon eine Lifthütte gebaut und eine Beschneiungsanlage mit Teich errichtet. Betrieben wird der Lift von der Skizunft Velden. An der neuen Investition beteiligt sich auch die Gemeinde Rosegg in Form von materiellen und personellen Wirtschaftsleistungen. Das Land fördert in Höhe von rund 38.000 Euro.



Rückfragehinweis: Büro LR Benger

Redaktion: Gerlind Robitsch