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Tourismusstrategie Umsetzung: Neuinszenierung am Millstätter-Seeufer

20.10.2017

LR Benger: Radentheins Riviera entsteht – Rund 1 Millionen Euro Kosten – Landesunterstützung 250.000 Euro




Klagenfurt (LPD). Im Zuge der Umsetzung der Tourismusstrategie wurde für die Gemeinden Kärntens ein eigener Fördertopf ins Leben gerufen. Der sogenannte Berg/Rad/See-Topf unterstützt die Gemeinden dabei, touristische Infrastruktur zu entwickeln oder bestehende Infrastruktur neu zu inszenieren. Dabei gibt es klare Kriterien: es muss Besonderes entstehen. „Durchschnitt bringt uns nicht weiter. Wir haben so viele Rohdiamanten, die mit dieser Förderung und unter dem Dach der Tourismusstrategie geschliffen werden können und über die Gemeindegrenzen hinaus glänzen“, gab LR Christian Benger bekannt.


Genauso ein Projekt ist Radentheins Riviera. Heute, Freitag, erfolgte der Spatenstich im Beisein von Benger für dieses mehrjährige Projekt, für das die Gemeinde fast 1 Million Euro setzt. Das Ziel ist klar: Das Ufer des Millstätter Sees neu erlebbar zu machen, es neu zu inszenieren, um das ganze Jahr den See genießen zu können.


Mit neuen Freiräumen am Ufer soll die Aufenthalts-Qualität wesentlich verbessert werden. Verschiedene Promenaden Wege werden miteinander verbunden, so dass ein See-Corso entsteht. Eine Erweiterung findet ebenso statt wie eine Aufwertung und Möblierung. Die bestehenden Parkanlagen werden ebenso neu gestaltet, so dass auch besondere Seezugänge entstehen. Sitzstufen, die direkt ins Wasser führen, werden errichtet, ein kleiner Fischerhafen mit idyllischer Bucht und Sandstrand ist vorgesehen. Wichtig ist auch die neue Schiffsanlegestelle und die barrierefreie Steganlage.


„Investitionen sichern die Betriebe, die Standorte, die Arbeitsplätze und Einkommen ab und durch die Umwegrentabilität und die Investitionen profitieren alle Branchen. Der Tourismus ist mit der Landwirtschaft die tragende Säule für Einkommen im ländlichen Raum“, betont Benger und unterstreicht die Wichtigkeit dieses Projektes am Millstätter See. Daher unterstützt das Land Radentheins Riviera auch mit 250.000 Euro.


Im Zuge des Projektes wurde ein einheitliches Material-, Beleuchtungs- und Möblierungskonzept erarbeitet. Vorrang haben heimische Materialen. Eine hochwertige Ausführung und Umsetzung seien Voraussetzung für eine nachhaltige Wirkung. Für Belebung wird die bestehende Gastronomie sorge, die ebenso in die Projektentwicklung eingebunden gewesen ist. Bürgermeister Michael Maier hat den Landschaftsplaner Andreas Winkler für das Projekt gewonnen.


Radentheins Riviera ist ein Teil des Masterplans der Gemeinde Radenthein. Die Entschleunigung der Zufahrtsstraßen zum Ortsgebiet und durch das Ortszentrum haben Priorität. Zugleich ist die Inszenierung von Rad- und Verbindungswegen vorgesehen. Dieser ganzheitliche Plan soll vor allem ein neues Erleben der Gemeinde ermöglichen – für Gäste ebenso wie für Einheimische.



Rückfragehinweis: Büro LR Benger

Redaktion: Robitsch/Zeitlinger

Fotohinweis: Büro LR Benger