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Verzehrwarnung für Fische aus der Gailitz

23.10.2017
Fischereiberechtigte, KELAG und Österreichische Bundesforste, wurden bereits informiert


Klagenfurt (LPD). Im Zuge einer Prüfung der Oberflächenwässer der Gailitz durch die Abteilung 8 - Umwelt, Wasser Naturschutz, wurden auch Fische untersucht. Dabei wurden oberhalb von Arnoldstein bis zur italienischen Staatsgrenze erhöhte Thallium-Werte in den Fischen ermittelt und durch die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) einer Risikobewertung unterzogen. Die AGES schlug nun vor, eine Verzehrwarnung auszusprechen. In ihrer Stellungnahme heißt es, "Bei den vorliegenden Thallium-Konzentrationen können akute Vergiftungserscheinungen ausgeschlossen werden. Bei längerfristiger Aufnahme besteht jedoch ein erhöhtes Risiko einer gesundheitlichen Beeinträchtigung".

Wie die zuständige Behörde, Abteilung 10- Agrarrecht, heute, Montag, nach Rücksprache mit den zuständigen Fachabteilungen und der Landesamtsdirektion, mitteilte, habe man die Fischereiberechtigten, die Kelag AG und die Österreichischen Bundesforste schriftlich informiert, die Fischereierlaubnisscheininhaber der zwei Reviere (112 und 123) über die Verzehrwarnung unverzüglich zu informieren. Alle Fischereierlaubnisscheininhaber wurden darüber informiert, dass ein Catch and Relase in der Gailitz (Fangen und Zurücksetzen der Fische) möglich sei.

Seitens der Umweltabteilung werden die Ergebnisse einer weiteren Befischung bzw. Untersuchung von Speisefischen im Bereich der Gailitz bis zur Staatsgrenze bis Mitte November vorliegen. Von der gegenständlichen Verzehrwarnung sind Fische aus der Gail nicht betroffen.



Rückfragehinweis: Abteilung 10, Abteilung 8, Landespressedienst
Redaktion: Michael Zeitlinger