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In Kärnten wird kräftig investiert

25.10.2017
LR Benger: Aus altem Stadl entstand innovativer Arbeitsplatzgeber – Besuch der Mabura GesmbH vor Eröffnung


Klagenfurt (LPD). „Es freut mich, wieder eine positive, in die Zukunft gerichtete Botschaft für die gesamte Kärntner Wirtschaft, die Landwirtschaft, den Standort zu übermitteln. Wieder wird ein innovatives Unternehmen seine Pforten öffnen und Arbeitsplätze schaffen“, sagte LR Christian Benger beim Besuch bei der Mabura GesmbH. in Launsdorf, das Unternehmen steht kurz vor der Eröffnung, nachdem über 800.000 Euro investiert wurden.


„Investoren wie Mabura sichern mit ihrem Mut nicht nur ihre Standorte ab, sondern auch die landwirtschaftliche Produktion, die Familienbetriebe und damit den Wirtschaftskreislauf im ländlichen Raum und nicht nur dort. Außerdem geben sie Perspektiven für die Zukunft“, sagte Benger.


Die Regionalität werde damit weiter gestärkt. Für die Umsetzung des Projektes konnten EU-Fördergelder und Landesmittel aus dem Topf der ländlichen Entwicklung lukriert werden. „In dieser Förderperiode gibt es in diesem Topf Gelder für Verarbeitung, Vermarktung und Entwicklung landwirtschaftlicher Erzeugnisse“, so Benger. 17 Prozent der Gesamtkosten des Projektes werden gefördert, es fließen rund 137.000 Euro (50 % EU, 30 % Bund und 20 % Land Kärnten, Agrar).


Die Mabura GmbH. wurde 2016 in Launsdorf gegründet und beschäftigt sich mit der Entwicklung und Produktion von Tee-, Sirup- und Fertiggetränken sowie dem Handel und dem Vertrieb dieser Produkte. Diese werden ausschließlich mit Bioprodukten produziert. Privatpersonen, Gastronomie und Hotellerie sowie Fitness-Studios und Lebensmittelmärkte gehören zu den Kunden.


Jetzt wird mit einer Investition von über 800.000 Euro eine Produktionsstätte für Teekonzentrate und Sirupe errichtet, da der Markt für alkoholfreie Getränke und Bio als wachsender Markt angesehen wird. Aber vor allem die Nachfrage nach regionalen Erzeugern steigt stetig. „Kärntner Landwirte werden vertraglich gesichert für die Mabura Kräuter anbauen. Damit wird ein Mehrwert für die Region geschaffen“, so Benger. Der Landesrat sieht auch die Vernetzung zum Tourismus, wo die heimischen Kräuter in Teeform angeboten werden können. „Damit bleibt unser Geld im Land und die Lebensmittelproduzenten und –Veredler zeigen ihre Kraft“, betonte Benger.


Als Betriebsgebäude wurde ein landwirtschaftliches Wirtschaftsgebäude, das sich für die Herstellung und Lagerung biologischer Lebensmittel eignet, adaptiert. Auf 4,5 Hektar erfolgt der Versuchsanbau mit Früchten, Beeren und Kräutern. Abfüllanlagen, Zubereitungstöpfe, Rührwerke, Siebdruck-, Etikettier- und Verpackungsmaschinen werden im Zuge der Investition ebenso angeschafft.




Rückfragehinweis: Büro LR Benger

Redaktion: Robitsch/Zeitlinger

Foto: Büro LR Benger