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Regierungssitzung 4 - Evaluierung der Kärntner Photovoltaik Verordnung bringt erfreuliche Ergebnisse

27.10.2017
LR Holub: Ziele des Energiemasterplans können mit bestehender Verordnung erreicht werden


Klagenfurt (LPD). Über die erfolgte Evaluierung der Kärntner Photovoltaik-Verordnung berichtete heute, Freitag, Umwelt- und Energiereferent Rolf Holub nach der Regierungssitzung im Pressefoyer. Drei Jahre nach Inkrafttreten der Verordnung sei eine Evaluierung vorgeschrieben, die nun erfolgt sei und erfreuliche Ergebnisse bringe, so Holub: "Sonnenenergie ist die Energieressource mit der geringsten Umweltbelastung. Im Sinne des Kärntner Energiemasterplans soll sie daher in Kärnten auch optimal genutzt werden."

Die seit 2013 bestehende Photovoltaik-Verordnung soll die energetische Nutzung der Sonnenenergie mittels freistehender Photovoltaikanlagen unter Berücksichtigung der raumordnerischen Anforderungen gewährleisten. Der Energiemasterplan sieht die vorrangige Nutzung von Dachflächen, Fassaden, bereits verbauten und versiegelten Flächen für die Errichtung von PV-Anlagen vor.

"Freiflächen werden nur in Ausnahmefällen genutzt und als PV Grünflächen gewidmet. Dies gelingt sehr gut, und wird in der Evaluierung deutlich zum Ausdruck gebracht", betonte Holub:
Das Land Kärnten hat sich im Energiemasterplan zur Erzeugung von 183 GWh bis zum Jahr 2025 bekannt. Der geschätzte Bedarf von Photovoltaikanlagen auf Freiflächen liegt dabei bei ca. 18 GWh. Dies bedeutet einen Flächenbedarf von rund 30 Hektar. Mit Ende 2016 waren 52 Standorte und damit 34 Hektar Grünland für Photovoltaikanlagen auf Freiflächen gewidmet.

Die Erreichung der festgelegten Ziele im Energiemasterplan sei auf Basis der vorliegenden Verordnung möglich, sie biete einen geeigneten Rahmen um in Kärnten die zum Ziel gesetzten Photovoltaik-Anlagen zu errichten. "Das sind die klaren und erfreulichen Ergebnisse der externen und unabhängigen Evaluierung: Wenn wir im Bereich der PV-Anlagen auf Dachflächen weiterhin so zulegen wie bisher, werden wir das gesteckte Ziel für 2025 schon fünf Jahre früher erreicht haben.", erklärte Holub.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Zeitlinger