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POLITIK

Arbeitslosigkeit in Kärnten sinkt um 8,2 Prozent

02.11.2017
LH Kaiser, LHStv.in Schaunig: Aufschwung kommt bei den Menschen an - Klares Bekenntnis zur Unterstützung älterer Arbeitssuchender - Kaiser warnt vor den Folgen unsozialer Maßnahmen auf Bundesebene


Klagenfurt (LPD). Mehr Jobs, mehr Lehrstellen, mehr Beschäftigung: der Aufschwung am Kärntner Arbeitsmarkt hält ungebrochen an. Die Arbeitslosigkeit sank im Oktober um 8,2 Prozent (inklusive Schulungen: minus 6,8 Prozent), die Beschäftigung stieg um 1,3 Prozent. "Damit verzeichnen wir seit nunmehr 19 Monaten in Folge einen Rückgang der Arbeitslosigkeit. Unsere Beschäftigungsmaßnahmen greifen, der Wirtschaftsaufschwung in Kärnten kommt bei den Menschen an", kommentieren Landeshauptmann Peter Kaiser und Arbeitsmarktreferentin LHStv.in Gaby Schaunig die heute, Donnerstag, veröffentlichten Zahlen. Sämtliche Kärntner Bezirke verzeichnen eine positive Entwicklung, der Aufwärtstrend zieht sich durch alle Bevölkerungs- und Berufsgruppen. Die Zahl der offenen Stellen stieg um 65,3 Prozent. "Ein Zeichen dafür, dass sich der Positivtrend weiterhin fortsetzen wird", betonen Kaiser und Schaunig.

Zum dritten Mal in Folge gibt es nun auch bei der äußerst sensiblen Gruppe der älteren Langzeitarbeitslosen eine erfreuliche Entwicklung bei den Monatsdaten, und zwar einen Rückgang von 1,2 Prozent. "Dies ist in erster Linie der Aktion 20.000 des Bundes geschuldet", betonen Kaiser und Schaunig, die eindringlich davor warnen, diese erfolgreiche und wichtige Beschäftigungsinitiative einzustellen. "Mit der Aktion 20.000 erhalten ältere Arbeitssuchende Jobs in sozialen Einrichtungen. Sie schaffen damit den Schritt zurück in die Erwerbsarbeit und erbringen gleichzeitig wichtige Leistungen für die Gesellschaft", so Kaiser.

Positive Nachrichten gibt es zudem vom Lehrstellenmarkt: Derzeit gibt es in Kärnten einen Überhang an offenen Lehrstellen, meldet das Arbeitsmarktservice Kärnten. 431 offenen Lehrstellen stehen 422 Lehrstellensuchende gegenüber. Darüber hinaus ist der Rückgang der Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen mit minus 17,5 Prozent am höchsten. Nach Berufsgruppen gibt es den größten Rückgang der Arbeitslosen im Metall- und Elektrobereich, bei den Technikern, am Bau und im Handel. In den Bezirken vermelden St. Veit (minus 13,5 Prozent), Wolfsberg (minus 11,2 Prozent) und Villach (minus 8,6 Prozent) die deutlichsten Rückgänge bei der Arbeitslosigkeit.


Rückfragehinweis: LH Kaiser, LHStv.in Schaunig
Redaktion: Matticka/Sternig