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Landesverwaltung: Eingliederung der LIG bringt Millionen-Ersparnis

03.11.2017
LH Kaiser, LHStv.in Schaunig: Vorarbeiten für Eingliederung der Landesimmobiliengesellschaft ins Landesverwaltung abgeschlossen - Geplant ist Bildung einer Unterabteilung - Einsparungen von bis zu einer Million Euro pro Jahr


Klagenfurt (LPD). Die Reformen in der Kärntner Landesverwaltung schreiten voran: Mit Jahresbeginn 2018 soll die Landesimmobiliengesellschaft wieder Teil der Landesverwaltung sein. "Wir folgen damit den Empfehlungen von Landes- und Bundesrechnungshof und bereinigen teure und mittlerweile unsinnige Strukturen", teilten heute, Freitag, Landeshauptmann Peter Kaiser und die zuständige Referentin LHStv.in Gaby Schaunig mit.

In der kommenden Regierungssitzung am 7. November legt Schaunig einen weiteren Zwischenbericht dazu vor, der bereits sehr detailliert die nächsten Schritte aufzeigt. Einer der Gründe für die Auslagerung der LIG im Jahr 2001 waren steuerrechtliche Vorteile gewesen, die nach einer Änderung im Umsatzsteuerrecht mittlerweile weggefallen sind. "Die Integration der LIG in die Landesverwaltung bringt eine Steuerersparnis von bis zu einer Million Euro pro Jahr", berichteten Kaiser und Schaunig.

Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern des Landes und der LIG befasst sich seit Jahresbeginn mit der Klärung offener Fragen und der Festlegung der besten Vorgehensweise. "Geplant ist nunmehr die Überführung der LIG als Einheit in die Landesverwaltung, wobei die bereits optimierte interne Struktur der LIG beibehalten werden soll", so Schaunig. Die Empfehlung der Arbeitsgruppe lautet auf Bildung einer Unterabteilung. Für Kaiser ist die LIG-Eingliederung ein weiterer, wichtiger Reformschritt: "Damit sorgen wir für mehr Effizienz, mehr Transparenz und für einen noch sparsameren Umgang mit dem Geld der Kärntner Steuerzahlerinnen und Steuerzahler.



Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Matticka/Zeitlinger