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300.000 Euro für Wasser-, Berg- und Höhlenrettungsdienste

04.11.2017
LHStv.in Prettner will Fördertopf einrichten, um "besonderen Hilfs- und Rettungsdiensten" in Kärnten das Helfen leichter zu machen


Klagenfurt (LPD). Bergrettung, Wasserrettung, Höhlenrettung und Rettungshundebrigade - die so genannten "besonderen Hilfs- und Rettungsdienste" werden jedes Jahr mehr gefordert, öfters zu brisanten Einsätzen gerufen. "Vom jährlichen Rettungsbeitrag in Höhe von zuletzt 10 Millionen Euro, der von Land und Gemeinden finanziert wird, gehen rund 13 Prozent an diese besonderen Rettungsdienste. Der große Rest ist für die allgemeinen Rettungsdienste, wie Rotes Kreuz, Samariterbund und Johanniter, reserviert", informiert Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner heute, Samstag.

Sie kündigt nun an, in der Regierungssitzung am Dienstag einen mit 300.000 Euro gespeisten Fördertopf installieren zu wollen. "Mit den 300.000 Euro, die bis 31. 12. 2021 abrufbar sein sollen, könnten Bergrettung, Wasserrettung, Höhlenrettung und Rettungshundebrigade notwendige Investitionen tätigen. Investitionen, die vor allem aufgrund höherer technischer Aufwände anstehen", so Prettner. Mit jeweils 39,3 Prozent bzw. 118.000 Euro der bereitgestellten Fördersumme würden Bergrettung und Wasserrettung den größten Anteil erhalten. "Der Anteil errechnet sich sowohl aus der Mitgliederzahl als auch aus den vermehrten Einsätzen", erklärt die Gesundheitsreferentin.

"Diese außertourliche und erstmalig zugesprochene Sonderförderung würde mithelfen, den Lebensrettern das Helfen zu erleichtern. Sie wäre ein Beitrag zur allgemeinen Sicherheit und eine Wertschätzung der unermüdlichen Helfer", so Prettner.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Grabner/Böhm