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Bundesverbandstagung des Österreichischen Bergrettungsdienstes

05.11.2017
LH Kaiser lobte großartige Arbeit - Anerkennung für Leistungen unter Einsatz des eigenen Lebens, um das Leben anderer zu schützen- Neuer Präsident ist Stefan Hochstaffel


Klagenfurt (LPD). Im Lesachtal - genauer gesagt in Maria Luggau beim Gasthof Paternwirt - hielt gestern, Samstag, der Österreichische Bergrettungsdienst seine Bundesverbandstagung ab. Mit dabei auch Katastrophenschutzreferent Landeshauptmann Peter Kaiser, der allen für ihr großes Engagement im Dienst der Menschen dankte.

"Bergretterinnen und Bergretter helfen jedes Jahr vielen Menschen, die in Bergnot geraten, bergen Verunglückte und riskieren bei Einsätzen oft ihr eigenes Leben, dafür gebührt allen Anerkennung", lobte der Landeshauptmann die herausragende Tätigkeit der Bergrettung. Was alle ebenso auszeichne, sei die gut funktionierende Kameradschaft. "Bei Nacht und Nebel, Regen und Schneefall, am Gletscher oder am Seil in einer Wand. Jeder im Einsatz stehende Bergretter kann sich blind auf den anderen verlassen", sagte der Landeshauptmann und dankte allen Bergrettern für die erbrachten Dienste im Namen des Landes Kärnten und der Republik Österreich. Er gratulierte dem neuen Präsidenten Stefan Hochstaffel und wünschte ihm viel Erfolg für seine Tätigkeit.

Bei der Bundesverbandstagung fanden auch vorgezogene Neuwahlen des Präsidenten wegen Rücktritt von Franz Lindenberg statt. Zum neuen Präsident der Österreichischen Bergrettung gewählt wurde Vize-Präsident Stefan Hochstaffel aus Tirol. An der Tagung teilgenommen haben auch Vize-Präsident Robert Weiss (K), die Landesleiter Christoph Preimesberger (OÖ), Mathias Cernusca (NÖ), Balthasar Lairaiter (Sbg), Michael Miggitsch (Stmk), Hermann Spiegel (T), Martin Burger (Vlbg) und Otmar Striednig (K). Die Bundesverbandsreferenten Martin Gurdet (NÖ), Klaus Wagenbichler (Sbg), Anna-Maria Walli (NÖ), Matthias Haselbach (T), Thomas Koller (OÖ), Gebhard Barbisch (Vbg), Claudia Hutticher (S), Albrecht Ebner (K), Erich Hofmann (NÖ), Sepp Lederhaas (Stmk) und Reinhard Benesch (NÖ). Weiters Ehrenpräsident Reinhold Dörflinger und der frühere Landesleiter Arthur Rohregger (OÖ).

Der alpine Rettungsdienst ist in Österreich als Verein organisiert, der in sieben Landesleitungen unterteilt ist. Jede Landesleitung ist unabhängig und stellt gemeinsam den Bundesverband des Österreichischen Bergrettungsdienstes. In ganz Österreich versehen insgesamt mehr als 12.500 Bergretterinnen und Bergretter in 291 Ortsstellen ihren Dienst. Aufgabe ist es, im unwegsamen, alpinen Gelände Verunglückten, Vermissten oder sonst in Not geratenen Personen Hilfe zu leisten. Die Bergrettung besteht zum Großteil aus freiwilligem und ehrenamtlichem Engagement. In Kärnten gibt es 18 Ortsstellen und eine Außenstelle, 1.200 Mitglieder und ca. 680 Einsätze im Jahr.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Turni/Sternig
Foto: LPD/Oskar Höher