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Ski-Weltcup Bad Kleinkirchheim: Die "Speed Queens" kehren zurück

06.11.2017
LH Kaiser: Bad Kleinkirchheim hat Weltcup-Kompetenz - LR Benger: Region darf sich über 5.000 zusätzliche Nächtigungen freuen - Land unterstützt Weltcuprennen mit 240.000 Euro


Klagenfurt (LPD). Im Spiegelsaal des Amtes der Kärntner Landesregierung informierten heute, Montag, Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Tourismusreferent LR Christian Benger gemeinsam mit ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel über die Ski-Weltcup Rennen der Damen in Bad Kleinkirchheim. Das Abfahrts- bzw. das Super G-Rennen gehen am 13. und 14. Jänner 2018 auf der Weltcup-Piste "Kärnten - Franz Klammer" über die Bühne.

"Bad Kleinkirchheim hat nicht nur Weltcup-Tradition, sondern auch Weltcup-Kompetenz", dankte der Landeshauptmann dem ÖSV, dem Landesskiverband und dem Organisationskomitee für die professionell geleistete Arbeit seit dem Jahr 1978. Seit damals wurden 24 Skirennen im Ort ausgetragen. Den Marketingwert der Sportereignisse bezifferte Kaiser mit rund zwei Millionen Euro. Seitens des Landes wird das Weltcuprennen mit insgesamt 240.000 Euro unterstützt. "Jeweils 120.000 Euro kommen vom Sportreferat bzw. Tourismusreferat", so Kaiser.

Der Landeshauptmann verwies auch auf den Olympiastützpunkt Kärnten in Klagenfurt. "Er bietet für die Alpinen und Nordischen Kärntner ÖSV-Athleten exzellente Voraussetzungen in der Vorbereitung. Ich hoffe, dass sich das in der heurigen Saison auch in dem einen oder anderen Stockerlplatz niederschlägt".

Für Benger ist das Weltcuprennen eine sportliche Leitveranstaltung, die auch hohe touristische Relevanz hat. "Sie sichert den Tourismus in der Region, stärkt den regionalen Wirtschaftskreislauf und bringt der Region 5.000 zusätzliche Übernachtungen", hob Benger hervor. Die 120.000 Euro Förderung seitens seines Referates seien wichtig für den Wirtschaftsmotor und die Wertschöpfung in der Region.

Schröcksnadel betonte, dass der Weltcup in Kärnten immer willkommen sei. "Der ÖSV und der Skiclub Bad Kleinkirchheim arbeiten als Veranstalter zusammen Das ist eine einzigartige Konstellation. Für das Weltcuprennen übernimmt der ÖSV die Kosten und das Risiko", teilte der ÖSV-Präsident mit. In jedes in Österreich abgehaltene Weltcuprennen investiert der ÖSV 1,2 bis 1,5 Millionen Euro.

Bei der Präsentation ebenfalls dabei: Bad Kleinkirchheims Bürgermeister Matthias Krenn, Christian Kresse, Geschäftsführer der Kärnten Werbung, Peter Pertl, Chef des OK-Teams und Nadine Fest (SC Gerlitzen), Jugendolympiasiegerin im Super-G, 2017 bzw. zweifache Juniorenweltmeisterin, Landessportdirektor Arno Arthofer und ÖSV-Vizepräsident Anton Leikam.

Für das Gemeindeoberhaupt ist der Drei-Jahres-Weltcuprythmus ideal. "Der ÖSV und das Land Kärnten haben immer an uns geglaubt und uns unterstützt", dankte er Schröcksnadel, Kaiser und Benger. Krenn hofft, dass in der Weltcup-Woche das ORF-Frühstücks-TV in Bad Kleinkirchheim Station mache. "Wir sind noch in Verhandlungen", so Krenn.

Kresse teilte mit, dass die Marketingbewerbung für das Rennen über die Kärnten Werbung laufe. "Es gibt einen klaren, einheitlichen Marketingsauftritt über soziale Medien-Kanäle und eine internationale Pressefahrt".

Pertl wartete mit Zahlen und Fakten auf. "Der Personaleinsatz beträgt 2.200 Manntage. Entlang der Weltcup-Piste werden 27 TV-Kameras postiert und 2.700 Laufmeter Sicherheitsnetzte errichtet", gab der OK-Chef bekannt. Vom Landeshauptmann bekam er anlässlich seines 60. Geburtstages ein Präsent überreicht.

Für Fest ist das Heimrennen eine Bereicherung in der Weltcup-Saison. "Ich bin die Strecke zweimal im Sommer abgegangen. Es wird kein leichtes Rennen", stellte sie fest.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, LR Benger
Redaktion: Michael Zeitlinger
Fotohinweis: LPD/Bauer