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Paulitschsattel soll diesen Winter erstmals befahrbar sein

08.11.2017
LH Kaiser und LR Köfer: Gemeinsame Bemühungen von Slowenien und Kärnten, um Übergang für den Verkehr auch im Winter offen zu halten - Vorteile für Pendler, Gäste und Wirtschaft auf beiden Seiten


Klagenfurt (LPD). Der Paulitschsattel, der Übergang zwischen Kärnten und Slowenien nahe dem Seebergsattel wird in diesem Winter erstmals befahrbar sein. Dies teilen Landeshauptmann Peter Kaiser und Straßenbaureferent LR Gerhard Köfer heute erfreut mit. "Damit werden die Bemühungen von Slowenien und Kärnten zum gewünschten Erfolg geführt, diesen Übergang auch im Winter für den Verkehr offen zu halten", erklärt Kaiser, der die Vorteile für Kärnten und Slowenien betont. Auf diese Weise würde auch im Winter ein wechselseitiger Ausflugsverkehr, insbesondere zwischen Südkärnten, Bad Eisenkappel und dem Logartal in Slowenien ermöglicht werden.

"Von einer befahrbaren Straße profitieren vor allem Pendler, Gewerbetreibende und Wintergäste. So gibt es eine wesentliche Erleichterung und damit verbunden wirtschaftliche Vorteile, die mit der Aufhebung der Wintersperre einhergehen", so Kaiser. Das Offenhalten von Verbindungsstraßen über Grenzen sei auch ein Signal der guten Nachbarschaft und des Miteinanders.

"Als Straßenbaureferent des Landes Kärnten ist es mir wichtig, grenzübergreifende Verkehrsbeziehungen, vor allem für die Verkehrsteilnehmer und die Bevölkerung, auch im Winter offen zu halten. Der Erfolg ist auch dem Komitee Kärnten/Slowenien zuzuschreiben, im Speziellen der Initiative von Herrn Prof. Lojze Dolinar", erklärt Straßenbaureferent Landesrat Gerhard Köfer.

Ermöglicht wurde die Winteröffnung des Paulitschsattels durch eine Initiative im vom Kärntner Landeshauptmann wiederbelebten Komitee Slowenien-Kärnten, in dessen Rahmen es unter Einbindung der BH Völkermarkt diesbezügliche Besprechungen vor Ort gegeben hat und dem Straßenbaureferat der Auftrag erteilt worden ist, die Aufhebung einer Wintersperre zu prüfen. Vertreter Kärntens und Sloweniens sind übereingekommen, dass eine Freihaltung des Paulitschsattel für den PKW-Verkehr im Winter erforderlich und sicher zu stellen sei, und zwar bereits erstmals schon in der Wintersaison 2017/2018. "Die jährlich stattfindenden bilateralen Gespräche zwischen Kärnten und Slowenien in unserem gemeinsamen Komitee zeigen ihren Erfolg", so Kaiser.

Vereinbart wurde, dass für die heurige Saison, im Winter, eine Gewichtsbeschränkung ab 3,5 Tonnen verhängt wird und die Befahrbarkeit vorerst für PKW gewährleistet wird. Nachdem auf slowenischer Seite ein Frächter den Winterdienst durchführt, wurde von beiden Seiten vorgeschlagen, dass dieser Frächter den Winterdienst auch auf österreichischer Seite übernimmt. Im Fall extremer Wetterverhältnisse wird die Straße bis zur möglichen Wiederaufnahme der Räumung gesperrt. Für die Ausübung des Winterdienstes auf der betreffenden Straße wird noch eine entsprechende Vereinbarung, mit definierten finanziellen und technischen Einzelheiten zur Durchführung des Winterdienstes, zwischen den beiden Betreibern getroffen.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser/
Büro LR Köfer
Redaktion: Schäfermeier/Brunner