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HCB Görtschitztal 3: Zwei weitere Schlüsselprojekte sollen Tal beleben

09.11.2017
Zukunftsorientierte Tourismusstrategie für die Region - Skigebiet Steinerhütte/Eberstein soll aufgewertet werden


Klagenfurt (LPD). Neben den umfangreichen Untersuchungen wurden im Görtschitztal in den letzten zwei Jahren bereits konkrete Schlüsselprojekte umgesetzt um dem Tal eine Zukunftsperspektive zu geben. Sie wurden aus dem Görtschitztalfonds, er ist mit 1,46 Millionen Euro dotiert, gefördert. Bis dato wurden die Projekte "Breitband Masterplan Görtschitztal" (12.500 Euro) sowie das Umwelt- und Humanbiomonitoring (45.000 Euro) unterstützt.

Die Strategische Landesentwicklung beschäftigt sich derzeit mit zwei weiteren Förderanträgen. Bei diesen handelt es sich um: das Projekt "Tourismus Görtschitztal" bzw. das Projekt "Skigebiet Steinerhütte/Eberstein.

Das Projekt "Tourismus Görtschitztal" setzt sich zum Ziel, in den nächsten zwei Jahren (Start: Herbst 2017) durch "Sofortmaßnahmen" sichtbare Zeichen einer positiven Perspektive zu setzen und parallel dazu eine zukunftsorientierte Strategie für den Tourismus in der Region zu entwickeln. Gleichzeitig sollen die Wirtschaftstreibenden und die Bevölkerung durch die neuen Impulse motiviert und gestärkt werden. Der entsprechende Förderantrag wird in einer der nächsten Regierungssitzung behandelt. Finanziell unterstützt wird es aus dem Görtschitztalfonds mit einem Höchstbetrag von 235.000 Euro.

Mit dem Projekt "Skigebiet Steinerhütte/Eberstein" will man versuchen das bestehende Kleinskigebiet, neben notwendigen Ersatzinvestitionen (Schneekanone, Sanierung der Wasseranlage, Bau eines Carports) mit einem innovativen Zusatzangebot zu versehen. Es sollen Rodeln angekauft werden, die vom Schlepplift bergauf transportiert werden. Dabei soll das steirische Patent "Bergaufrodeln" erstmals in Kärnten zum Einsatz kommen. Für die Rodeln soll eine "Einkaufswagensystem" eingeführt werden. Das heißt diese können mittels Chip abgeholt und wieder zurückgegeben werden. Das Projekt soll aus dem Görtschitztalfonds mit einem Höchstbetrag von 100.000 Euro unterstützt werden. Der Förderantrag für das Projekt ist vergangene Woche eingelangt und wird nun geprüft.



Rückfragehinweis: Landespressedienst, Strategische Landesentwicklung
Redaktion: Michael Zeitlinger