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LR Benger: Nahversorger im Bezirk Spittal sichern Versorgung

10.11.2017
Nahversorgerförderung 2017 unterstützt mit 200.000 Euro aus Wirtschaftsreferat Versorgungs-Infrastruktur im ländlichen Raum. LR Benger vor Ort im Bezirk Spittal


Klagenfurt (LPD). Die Nahversorgerförderung, die LR Christian Benger ins Leben gerufen hat, findet rege Abnehmer, zusätzlich unterstützen die jeweiligen Gemeinden die Aktion. Diese Woche war Benger persönlich im Bezirk Spittal und überbrachte die Förderzusage an die Versorger „Naturprodukte Brunner in Spittal, Ferdinand Ebner in Rothenthurn sowie an den ADEG Dobnig in Lieserhofen bei Seeboden. Mit den Förderungen für die drei Geschäfte werden Investitionen und Personalkosten unterstützt.


Seit 25 Jahren gibt es das Geschäft „Naturprodukte Brunner“ in Spittal als Familienbetrieb. Der Bio-Fachhandel führt nicht nur die klassischen Reformhausartikel, sondern setzt auch auf regionale Lebensmittel. Inhaberin Christine Brunner hat im Geschäft einige Instanthaltungsmaßnahmen zu setzen, denn auch die Nahversorger setzen auf Qualität und wollen die Kunden ansprechen.


In Molzbichl in der Gemeinde Rothenthurn gibt es Ferdinand Ebner mit seinem Nahversorger. Seit 1964 gibt es das Geschäft, das 7 Mitarbeiter beschäftigt und in dem im Jahr 2016 umfassende Renovierungsarbeiten geleistet wurden. Milchkühlung, Feinkostverbau, Obstregale wurden erneuert.


Dass die Nahversorger auch zusätzliches Angebot haben müssen, beweist jener in Molzbichl, wo es auch eine Lotto-Stelle im Geschäft gibt. Das Spezielle der Familie Ebner: Auch die Brüder von Ferdinand Eber, Robert und Florian, sind als Nahversorger in anderen Orten tätig.


Der ADEG Dobnig in Lieserhofen bei Seeboden kennt seine Notwendigkeit im Ort. Johann Dobnig investiert in die Technik sowie in eine neue Tiefkühlung und wurde ebenfalls aus der Nahversorgerförderung unterstützt.


Insgesamt fließen an die drei Nahversorger 6.000 Euro, die Gemeinden verdoppeln diesen Beitrag noch.


Schon im Vorjahr wurden laut Benger mit 146.000 Euro die Nahversorger-Infrastruktur und Arbeitsplätze gesichert. „Die Nahversorger-Förderung hat einen Mehrfachnutzen: für den Betrieb, die Mitarbeiter und die Bewohner im jeweiligen Umkreis. Nahversorger sind nicht nur Versorger, sondern immer mehr Kommunikationszentren im Ort“, betonte Benger.


2017 wurde die Nahversorger-Förderung fortgesetzt, das Budget hat Benger auf 200.000 Euro aufgestockt und zusätzlich wurde ein Regionalitäts-Bonus eingeführt. Erstmals können Fleischereien und Bäckereien ansuchen. „Regional Regionales einkaufen, lautet das Motto. Wenn Nahversorger ein eigenes Regional-Regal einrichten, erhalten sie zusätzlich zur Förderung einen Bonus, wenn auch die Gemeinde dieses Vorhaben unterstützt. Von Landesseite verdoppeln wir den Gemeindebetrag“, erklärte Benger. Das Ziel sei klar: Der regionale Wirtschaftskreislauf müsse in Schwung bleiben und der Nachfrage nach regionalen Lebensmitteln könne man so besser gerecht werden.


2016 wurden 60 Nahversorger in Kärnten unterstützt, die gemeinsam einen Nettoumsatz von 31 Millionen Euro aufwiesen. 242 Mitarbeiter konnten damit abgesichert werden, weil nicht nur Investitionen sondern auch Personalkosten gefördert wurden. Die jeweiligen Gemeinden haben den Landesbetrag mit 176.000 Euro aufgestockt. In Summe haben die Nahversorger 455.000 investiert.




Rückfragehinweis: Büro LR Benger

Redaktion: Robitsch/Zeitlinger

Fotohinweis: Büro LR Benger