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Zufahrt zum Krankenhaus Waiern für den Verkehr frei gegeben

10.11.2017

LR Benger: Krankenhauszufahrt in Feldkirchen saniert – 1,25 Mio. Euro flossen in den Ausbau – Sicherheit für Rettungsfahrer und Patienten



Klagenfurt (LPD). „Die Straßen und Wege im ländlichen Raum sind Lebensadern: Arzt, Schule, Beruf, Erholung, Tourismus, Bewirtschaftung, Forst – all das funktioniert nur, wenn auch die Straßen und Wege in Takt sind“, hält Agrarlandesrat Christian Benger generell fest. Diese Woche konnte er jedoch eines der großen Sanierungs- und Ausbauprojekte für den Verkehr freigeben. Die Verbindungsstraße zum Krankenhaus Waiern in Feldkirchen wurde um 1,25 Mio. Euro saniert und ausgebaut. Über diese Straße erfolgt jedoch nicht nur die Zufahrt zum Krankenhaus Waiern, auch 75 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche werden über diese Straße bewirtschaftet. Insgesamt geht es um 1,09 Kilometer, doch mussten Bäche verlegt werden und ein Hang abgetragen werden, daher die hohen Gesamtkosten.


Weil es sich auch um eine Krankenhauszufahrt handelt, musste die Straße wesentlich verbreitert werden und sie ist auch breiter als eine sonst übliche Verbindungsstraße sein muss. „Dieser Ausbau bedeutet Sicherheit für alle. Für die Krankenhaustransporte, für die Patienten und die Notfälle, aber auch für alle, die diese Straße brauchen“, betonte Benger. Ordentliche Straßen seien die Grundvoraussetzung dafür, dass sich Menschen in den Tälern und Gemeinden ansiedeln oder dort leben bleiben. „Straßen sind Lebensadern und wir haben dafür zu sorgen, dass sie sicher sind“, so Benger.


Im Zuge des Ausbaues der Straße wurden Steigungen ausgeglichen, die Entwässerung vorgenommen, musste eine Gasleitung und das 20 KV Erdkabel verlegt werden. Asphalt, Gehsteig und Bankettarbeiten gehörten ebenso zur Sanierung. „Damit die Wege ihre Funktion erhalten und Leben, Wohnen, Arbeiten und Wirtschaften im ländlichen Raum sicher gestellt sind, müssen sie ständig saniert werden. Die Herausforderung ist groß. Immerhin umfasst das ländliche Wegenetz rund 8.600 Kilometer in Kärnten“, sagte Benger. Im Vergleich: die Landesstraßen umfassen rund 2.700 Kilometer und die Autobahnen 234 Kilometer.


Das Gesamtbudget für das ländliche Wegenetz beträgt 2017 über zehn Mio. Euro. Damit werden 18 Mio. Euro an Investitionskosten ausgelöst. „Diese Bauaufträge gehen zur Gänze in die heimische Wirtschaft. Rund acht Mio. Euro finanzieren alleine die Anrainer und Gemeinden. Zum Vergleich: in der Stadt muss niemand zum Straßenbau dazuzahlen“, erinnerte Benger. Zugleich profitieren von den Straßen und Wegen in den Tälern und Gemeinden aber auch Erholungssuchende, Wanderer und Touristen.



Rückfragehinweis: Büro LR Benger

Redaktion: Robitsch/Böhm

Fotohinweis: Büro LR Benger