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Modine - Land Kärnten appelliert nachdrücklich: Konzern muss Verantwortung übernehmen

30.11.2017
Landesregierung geschlossen: Es gibt nicht nur eine moralische Verpflichtung, die der Konzern gegenüber seinen stets loyalen Mitarbeitern und ihren Familien hat - Werden alles unternehmen, um Mitarbeitern zu ihren Rechten zu verhelfen


Klagenfurt (LPD). Nicht akzeptabel für das Land Kärnten ist die Ablehnung der Modine-Konzernverantwortlichen, sich an einem fairen Sozialplan für die von der plötzlichen Schließung betroffenen 146 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligen zu wollen.

"Wir erwarten, dass sich der Konzern seiner Verantwortung den stets loyalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ihrer Familien gegenüber bewusst wird. Die Geschäftsführung sollte die Augen aufmachen und erkennen, was die von ihr aus Profitmaximierung beschlossene Werksschließung für die Betroffenen bedeutet", appelliert die Kärntner Landesregierung mit Landeshauptmann Peter Kaiser, LHStv.in Gaby Schaunig, LHStv.in Beate Prettner, LR Gernot Darmann, LR Christian Benger, LR Rolf Holub und LR Gerhard Köfer heute, Donnerstag, geschlossen und eindringlich an die Konzernverantwortlichen.

Die Regierungsmitglieder werden sich selbst an den Modine-Konzern wenden, ihm die Situation nochmals auch aus Sicht der Politik verdeutlichen. "Wir wollen jahrelange Rechtsstreitigkeiten, die weder dem Konzern noch den Betroffenen zuträglich sind, vermeiden. Klar ist, dass wir alles tun werden, was wir tun können, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu ihren Rechten zu verhelfen. Und wir werden unsererseits jede Chance nutzen, um die Konzernverantwortlichen zu überzeugen und in die Pflicht zu nehmen", so Kaiser, Schaunig, Prettner, Darmann, Benger, Holub und Köfer.



Rückfragehinweis: Büros Regierungsmitglieder
Redaktion: Schäfermeier/Böhm