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Regierungssitzung 2 - Digitale Gemeinden mit Kärntner Know-how

05.12.2017
LHStv.in Schaunig: Schulterschluss zwischen Wirtschaft und Kommunen - heimische Softwareprofis entwickeln Gemeinde-Apps, Gütesiegel als Qualitätscheck - WK-Chef Mandl: Kooperation schafft Wertschöpfung und Jobs


Klagenfurt (LPD). Zukunftsträchtiger Schulterschluss von Kärntner Wirtschaft, Gemeinden und Verwaltung: Technologiereferentin LHStv.in Gaby Schaunig präsentierte in der heutigen Regierungssitzung eine Vereinbarung zwischen Wirtschaftskammer, Gemeinden und Gemeindeinformatikzentrum, die die Digitalisierung der Kärntner Kommunen vorantreiben wird. "Die Gemeinden bereiten sich aktiv auf die Digitalisierung vor und rüsten technisch auf - mit Unterstützung der Kärntner Softwarewirtschaft", erklärt Schaunig.

Softwarehersteller, deren Produkte den modernen Anforderungen der Gemeinden entsprechen, können nun ein Gütesiegel erlangen. "Damit haben die Gemeinden die Sicherheit, dass sie geeignete Anwendungen erhalten", so Schaunig. Wirtschaftskammer-Präsident Jürgen Mandl betont: "Die Kärntner Software-Hersteller sind ausgezeichnet aufgestellt und können den Gemeinen liefern, was sie brauchen. Das schafft Wertschöpfung und Arbeitsplätze im Land."

Das Gütesiegel erhalten auch jene Gemeinden, die mit einer Software mit offenen Schnittstellen arbeiten, die es den heimischen Entwicklern ermöglicht, mit ihren Anwendungen anzudocken. "Erste Anwendungen wurden bereits entwickelt und erfolgreich eingesetzt", berichtet Manfred Wundara, Geschäftsführer des Gemeindeinformatikzentrums Kärnten. Dazu zählen unter anderem eine Software für das Bauamt, für das Kindergartenwesen, eine Müll-App, GIS-Systeme oder ein Video-Dolmetsch.

"Mit der Umstellung auf die moderne Software mit offenen Schnittstellen erreichen die Gemeinden mehrere Ziele", erläutert Schaunig: "Verwaltungsvereinfachung und mehr Effizienz auf der einen Seite und modernes Service und Transparenz für die Bürger auf der anderen Seite". Der Umstieg auf ein einheitliche Kommunalsoftware und die gemeinsame Nutzung von Apps "made in Kärnten" bringt den Gemeinden mittelfristig Einsparungen von bis zu 70 Prozent im Bereich der IT-Kosten.



Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Eva Matticka