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Heeresleistungszentrum Kärnten - Home of Spitzensport

07.12.2017
LH Kaiser besuchte Heeres-Leistungssportzentrum im Bundessport- & Freizeitzentrum Faaker See - Lob für Bundesheer als starken und verlässlichen Partner


Klagenfurt (LPD). "Jedem Ende wohnt ein neuer Anfang inne", sagte gestern, Mittwoch, Sportreferent LH Peter Kaiser tröstend bei der sehr berührenden Verabschiedung verdienter Heeressportlerinnen und Heeressportler im Bundessport- & Freizeitzentrum Faaker See. Im Rahmen eines Besuchs des Heeres-Leistungssportzentrums (HLSZ) durch den Landeshauptmann erhielten Lara Vadlau, Florian Berg, Alexander Gehbauer und Niko Resch so eine würdige Bühne für ihren Abschied nach ihrer Abrüstung am 30. November 2017.

"Das Land Kärnten schätzt das Bundesheer als starken und verlässlichen Partner", sagte der Landeshauptmann. Es gebe den Sportlerinnen und Sportlern Struktur, Verlässlichkeit und Sicherheit. "Das menschliche Miteinander und die optimale Zusammenarbeit in Kärnten bringen exzellente Leistungen hervor", so Kaiser. Über das Projekt "Heeressport 300", initiiert von Verteidigungs- und Sportminister Hans Peter Doskozil, sei es gelungen, dem Spitzensport eine gewisse Breite zu geben. "Das Sportkonzept 2030 soll in Kärnten viele positive Entwicklungen nachhaltig absichern und einige gravierende Änderungen bringen", informierte der Sportreferent. Es werde auch die Spitzensportförderung betreffen, um Spitzenleistungen künftig abzusichern. "Ich möchte mich bei jeder einzelnen Sportlerin und bei jedem einzelnen Sportler bedanken, Ihr seid Vorbilder für viele Menschen und besonders für Jugendliche", sagte der Landeshauptmann.

"Der Besuch des Landeshauptmanns ist eine besondere Wertschätzung für uns sowie alle Sportlerinnen und Sportler", hob HLSZ-Chef Andreas Lindner hervor. An einem der schönsten Plätze Kärntens sei das HLSZ Gast im Bundessport- & Freizeitzentrum Faaker See. "Es gibt kaum etwas Vergleichbares in ganz Österreich", meinte Lindner und erklärte, dass das Bundesheer mit zehn Heeresleistungszentren die größte Sportfördereinrichtung Österreichs sei.

"Wir bieten den Sportlern bei kompletter sozialer Absicherung und anschließender Berufsförderung volle Konzentration auf den Sport." Das HLSZ Faak sei das jüngste Zentrum, implementiert im Jahr 2000 und habe mit sechs Sportlern begonnen. "Heute haben wir 35 Sportler auch aus anderen Bundesländern und seit kurzem eine Para-Sportlerin", betonte Lindner, der auch auf die großartige Infrastruktur in Kärnten verwies. So beispielsweise die Alpenarena Villach oder die Trainingsanlage für Freeskier und Snowboarder am Baggersee in Föderlach.

Besonderer Dank ging an Militärkommandant Gitschthaler, LH Kaiser und BM Doskozil für ihre große Unterstützung. "Minister Doskozil hat unglaublich viel bewirkt für die Heeresleistungszentren und den Spitzensport, er machte Dinge möglich, die vorher undenkbar schienen", so Lindner.

"Die Abteilung für Heeressport ist im Sportministerium angesiedelt und damit in eine umfassende Sportstrategie integriert. Diese wird in Abstimmung zwischen der Sportsektion und der Bundessport GmbH erstellt", erklärte der dafür Verantwortliche, Oberst Christian Krammer, das Projekt "Heeressport 300". Ein wichtiger Punkt sei die duale Ausbildung, denn nur zwei Prozent könnten von ihrem Sport leben. "Das zeigt die Notwendigkeit der begleitenden Ausbildung während der sportlichen Tätigkeit."

"Wir sind stolz darauf, Partner des Bundesheeres zu sein und dass österreichische und Kärntner Sportler hier die Basis für ihre großartigen Erfolge finden", sagte Karlheinz Linninger, Direktor des Bundessport- & Freizeitzentrums Faaker See. Das Unternehmen der Bundes Sport GmbH habe als kleine Firma angefangen und sich mittlerweile zu einem der größten Tourismusbetriebe der Region entwickelt. "Im heurigen Jahr hatten wir 31.750 Nächtigungen", so Linninger.

Unter den zahlreichen Anwesenden waren Anton Beretzky, im Sportministerium für die strategischen Ausrichtung des Heeressports zuständig, Militärkommandant Oberst Walter Gitschthaler, Obstlt. Ralf Gigacher, Landessportdirektor Arno Arthofer, vom Olympiazentrum Kärnten Walter Reichel (sportlicher Leiter) und Kevin Haselsberger (Trainingswissenschaft und Leistungsdiagnostik). Weiters die Sportlerinnen und Sportler Conny Hütter und Christian Walder (Skirennlauf), Hanno Douschan und Marco Ladner (Snowboard), Lisa Leitner, Felix Oschmautz, Mario Leitner, Mathias Weger, Nadine und Nina Weratschnig (Kanu), Philipp Orter, Martin Fritz, Mika Vermeulen und Thomas Jöbstl (Nordische Kombination), Stefan Heincz (Bogensport), Samuel Baumgartner (Freestyle) und Junioren-Rad-Weltmeister Felix Gall sowie die Para-Dressurreiterin Julia Sciancalepore.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Ulli Sternig
Foto: LPD/Oskar Höher