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Modine: Neue Hoffnung für gekündigte Mitarbeiter

07.12.2017
LH Kaiser: In Antwortschreiben sichert US-Konzern weitere Verhandlungen für einen die Mitarbeiter unterstützenden Sozialplan zu. - "Werde in Telefonat entsprechenden Beitrag für Mitarbeiter einfordern"


Klagenfurt (LPD). Neue Hoffnung, doch noch einen fairen und gerechten Sozialplan auszuverhandeln gibt es für jene 146 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firma Modine in Kötschach-Mauthen, die durch die Schließung des Werkes durch die US-Konzernverantwortlichen ihre Jobs verlieren. In einem Antwortschreiben an Landeshauptmann Peter Kaiser, sichert der Vizepräsident der in Wisconsin (USA) residierenden Konzernleitung, Brian Agen, zu, die letzte Woche gescheiterten Verhandlungen für einen Sozialplan wieder aufzunehmen.

"Modine wird unverändert an einem ehrlichen und offenen Verhandlungsprozess festhalten, so dass wir eine Einigung hinsichtlich eines sozialen Fahrplans erzielen, der uns dabei helfen wird, unsere Arbeitnehmer durch diesen schwierigen Transformationsprozess hindurch zu unterstützen. Wir haben diese Verpflichtung auch gegenüber unserem dortigen Betriebsrat in dieser Weise kommuniziert", zitierte Kaiser, heute, Donnerstag, aus dem Antwortschreiben. Darüber hinaus stehe er, Agen, für ein von Kaiser seinerseits angestrebtes persönliches Telefonat zur Verfügung.

"Das ist zumindest ein positives Zeichen", so Kaiser, der das Telefonat ehestmöglich führen wird. Er, Kaiser, werde diese Möglichkeit jedenfalls nutzen, um sich vor die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu stellen und dem Vizepräsidenten mit Nachdruck daran zu erinnern, dass es vor allem auch diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Niederlassung in Kötschach-Mauthen waren, die mit Ihrem Know how und Ihrer Arbeitskraft dazu beigetragen haben, dem Konzern einen Umsatz von Euro 1,7 Milliarden zu erwirtschaften.

"Die Betroffenen waren bis zum Schluss loyal und haben jetzt jedenfalls eine faire Behandlung und die notwendige Unterstützung verdient, um sich beruflich neu orientieren zu können. Dafür müssen die Konzernverantwortlichen Verantwortung übernehmen", betonte Kaiser.

Der Landeshauptmann sieht dem Gespräch zuversichtlich entgegen, nicht nur wegen des Inhaltes des Antwortschreibens sondern auch, weil etwaige jahrelange Rechtsstreitigkeiten dem Image und der Weiterentwicklung des Konzerns abträglich wären.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Zeitlinger