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Föhnsturm/Aufarbeitung - Informationsveranstaltung mit LH Kaiser und "Kärntner Nothilfswerk" in Bad Eisenkappel

15.12.2017
LH Kaiser: Rasche und unbürokratische Hilfe für Betroffene - Informationen am Dienstag, 19. Dezember, von 12.30 Uhr bis 15 Uhr


Klagenfurt (LPD). Schwere Schäden hat der Föhnsturm "Yves" an öffentlichem und privatem Gut in weiten Teilen Südkärntens angerichtet. Katastrophenschutzreferent Landeshauptmann Peter Kaiser kündigt den Betroffenen rasche und unbürokratische Hilfe wie über das "Kärntner Nothilfswerk" an. Darüber wird er am kommenden Dienstag, 19. Dezember, von 12.30 bis 15.00 Uhr in Bad Eisenkappel im Gasthaus Podobnik gemeinsam mit den zuständigen Landesbediensteten genaue Informationen geben.

"Mir ist es wichtig persönlich für die Menschen da zu sein, ihnen mit wichtigen Informationen zur Seite zu stehen und ihnen auch zu zeigen, dass wir sie in dieser schweren Zeit nicht alleine lassen, sondern alles tun, um gemeinsam Lösungen und Perspektiven zu schaffen. Gerade so kurz vor Weihnachten ist mir das ein großes Anliegen", so Kaiser. Naturkatastrophen wie jetzt Föhnsturm ‚Yves‘ oder zuletzt die Mure in Afritz würden die Kärntner Bevölkerung hart treffen und können Existenzen gefährden.

"In Kärnten haben wir das Glück, dass die Menschen zusammenstehen und sich großartig gegenseitig unterstützen und helfen. Die öffentliche Hand kann über das ‚Kärntner Nothilfswerk‘ einen raschen und zweckmäßigen Beitrag leisten", betont Kaiser. Zudem hebt er nochmals die außergewöhnlich gute Zusammenarbeit bei den Aufräumarbeiten nach "Yves" hervor: "Ich bin wirklich stolz auf diesen mittlerweile zum geflügelten Wort gewordenen ‚Kärntner Geist‘. Herzlichen Dank an alle."

Eine Beihilfe über das "Kärntner Nothilfswerk" können von Naturkatastrophen betroffene physische oder juristische Personen (mit Ausnahme von Gebietskörperschaften) sowie Interessensgemeinschaften wie z.B. Weggemeinschaften beantragen. Es muss dafür eine besondere Notlage vorliegen - dass also eine Behebung des Schadens ohne finanzielle Hilfe unmöglich oder nicht zumutbar ist. Die Mittel des "Kärntner Nothilfswerks" werden durch Zuschüsse des Landes und des Bundes sowie durch Erträgnisse von Sammlungen oder sonstige Zuwendungen aufgebracht. Es muss darauf hingewiesen werden, dass kein Rechtsanspruch auf eine Beihilfe bzw. auf eine bestimmte Beihilfenhöhe besteht.

Hinweis: Fragen zum "Kärntner Nothilfswerk" können direkt an die zuständigen Gemeinden gerichtet werden. Informationen gibt es auch unter den Telefonnummern 050 536 10252 und 050 536 10254 sowie auf der Schwerpunktpunkthomepage www.ktn.gv.at/344754e_DE-FSU17


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Markus Böhm