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AKW Krško:Kärnten und Steiermark kämpfen weiter Seite an Seite

15.12.2017
LR Holub: Werden bei grenzüberschreitender UVP alle rechtlichen Mittel gegen Laufzeitverlängerung ergreifen - LR Lang: Slowenien soll von Atomkraft Abstand nehmen


Klagenfurt (LPD). Die Länder Kärnten und Steiermark kämpfen gegen eine Laufzeitverlängerung des slowenisch-kroatischen Atomkraftwerkes Krško weiter Seite an Seite. Dies betonen die jeweilligen Umwelt- und Energielandesräte Rolf Holub (Kärnten) und Anton Lang (Steiermark) heute, Donnerstag. Der slowenische Außenminister Karl Erjavec versicherte gestern, Mittwoch, in Brdo bei Kranj, dass Slowenien bei einer geplanten Laufzeitverlängerung auf jeden Fall eine grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung anstrebe.

Umwelt- und Energiereferent Rolf Holub zeigt sich erfreut über diese Tatsache: "Kärnten wird in einem grenzüberschreitenden UVP-Verfahren alle rechtlichen Möglichkeiten ergreifen, um eine mögliche Laufzeitverlängerung von Krško zu verhindern. Der slowenisch-kroatische Atommeiler weist bedenkliche Alterserscheinungen auf. Es ist im Interesse der Kärntner Bevölkerung, mit allen Mitteln gegen eine Laufzeitverlängerung aufzutreten", so Holub.

Slowenien müsse sich endlich voll und ganz zum Ausbau von Erneuerbaren Energieträgern bekennen, anstatt weiterhin auf die gefährliche Atomkraft zu setzen, so Holub: "Es gibt sehr gute Ansätze im slowenischen Energiekonzept zu sauberen Energiequellen. Sie müssen aber auch umgesetzt werden", so der Energiereferent. Holub dankt in diesem Zusammenhang dem steiermärkischen Landesrat Anton Lang für die gute Zusammenarbeit der beiden Länder in dieser Sache: "Die Südachse Kärnten und Steiermark funktioniert bestens", so Holub.

"Es ist zu hoffen, dass die Verantwortlichen in unserem Nachbarland Slowenien von Energiegewinnung durch Atomkraft Abstand nehmen. Wir in der Steiermark bekennen uns mit unserer Klima- und Energiestrategie zu einem weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energieformen. Damit wird eine zukunftssichere Energie-Versorgung garantiert", so der steirische Umweltlandesrat Anton Lang.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Brunner