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Vorstand des Kärntner Seniorenbeirates für fünf Jahre wiedergewählt

15.12.2017
LHStv.in Beate Prettner gratulierte dem neuen alten Vorstand Karl Bodner, Thomas Richler und Carsten Johannsen, der mehr als 80.000 Mitglieder vertritt


Klagenfurt (LPD). In der Kärntner Landesregierung kam heute, Freitag, der Kärntner Seniorenbeirat zu seiner Jahreskonferenz zusammen. Zentraler Tagesordnungspunkt: die Wahl des Vorstandes für die nächsten fünf Jahre. Mit dem "Triumvirat" Karl Bodner (Pensionistenverband), Thomas Richler (Seniorenring) und Carsten Johannsen (Seniorenbund) wurde der alte Vorstand als neuer bestätigt. Der Seniorenbeirat vertritt die Interessen und Anliegen der Senioren gegenüber Politik und Entscheidungsträgern und ist zuständig für die Betreuung und Beratung der mehr als 80.000 Mitglieder in den Hunderten Ortsgruppen unseres Landes.

"In Kärnten leben mehr als 152.400 Menschen, die älter als 60 Jahre sind. Das entspricht 27,3 Prozent der Gesamtbevölkerung. Laut Prognose wird sich die Zahl der plus 60-Jährigen bis 2050 weiter erhöhen - nämlich auf 40 Prozent. Die Bevölkerung wird aber nicht nur älter, die älteren Menschen bleiben auch länger aktiv. Es ist unter anderem die Aufgabe der Politik mitzuhelfen, diese "dritte Lebensphase" zu einem vielfältigen, aktiven und wertvollen Lebensabschnitt zu machen. Dafür braucht die Politik Partner. "Ein nicht wegzudenkender Partner ist der Seniorenbeirat", betonte Seniorenreferentin LHStv.in Beate Prettner und gratulierte dem Vorstand zur Wiederwahl.

Laut Prettner müssten sich vor allem die Wohnformen für die ältere Generation den Lebenssituationen anpassen: Mit dem geplanten Ausbau des betreuten Wohnens werde die Politik entsprechend vorausschauend agieren. "Ausgebaut werden auch mobile Betreuungsdienst. Bereits im nächsten Jahr soll der Mobile Dienst aufgestockt werden. Außerdem soll eine stundenweise gebündelte Betreuung möglich werden.", so Prettner. Diese Maßnahmen seien Vorschläge des in dieser Woche präsentieren "Bedarfs- und Entwicklungsplans Pflege". Herzstück der Zielsetzung ist die Vision, bis 2030 in jeder Gemeinde eine maßgeschneiderte Pflege-Nahversorgung zu installieren.



Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Grabner/Zeitlinger
Fotohinweis: Büro LHStv.in Prettner