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"Zuwachs" beim Pflegepersonal : Startklar für neue Heimverordnung

15.12.2017
Kärnten hat wieder um 17 Pflegeassistenten mehr - LHStv.in Prettner erfreut über "Nachwuchs"-Entwicklung


Klagenfurt (LPD). Gestern traten sie zu ihrer großen Abschlussprüfung an. Heute wurden sie mit druckfrischen Zeugnissen geehrt: Kärnten hat wieder um 17 Assistenzpflegekräfte mehr. "Die Zukunft der Pflege gilt als eine der größten Herausforderungen. Das Herzstück des Pflegewesens ist das Pflegepersonal - gute Pflege steht und fällt mit dem Engagement der Mitarbeiter", erklärte Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner bei der Zeugnisvergabe im bfi. Die Politik habe jedenfalls in den vergangenen Jahren wichtige Weichen gestellt und ein Paket an Maßnahmen umgesetzt - "im Jahr 2018 gilt es nun, die neue Heimverordnung mit einer Aufstockung des Pflegepersonals zügig umzusetzen", so Prettner.

Jedes Pflegeheim muss ab 1. Jänner eine Animationskraft beschäftigen. Bis 1. April müssen zusätzlich 63 Vollzeitäquivalente Pflegeassistenten und Fachsozialbetreuer angestellt sein. Bis 1. Juli ist die Beschäftigung der diplomierten Pflegemitarbeiter umzusetzen (20 Vollzeitäquivalente).

"Kärnten hat vorgesorgt, damit es weder bei der Pflegeassistenz noch bei den diplomierten Kräften zu Personalengpässen kommt", betonte Prettner. So werden je 30 Schüler vom bfi Kärnten und von der Diakonie Kärnten zur Pflegeassistenz ausgebildet. Parallel dazu hat sich vor allem die Caritas Kärnten der Ausbildung zur Pflegeassistenz verschrieben: pro Jahr sind es rund 250 Schüler. "Damit stehen pro Jahr rund 300 Pflegeassistenten dem Arbeitsmarkt zur Verfügung", informierte Prettner.

Aktuell werden 573 Schüler in allgemeiner Gesundheits- und Krankenpflege in Klagenfurt und Villach ausgebildet. "Im September haben bereits 100 Schüler das Diplom erhalten, Anfang Feber werden voraussichtlich weitere 39 Schüler mit Diplom abschließen. Im September nächsten Jahres sollten 118 Schüler fertig werden", weiß die Gesundheitsreferentin. Und: "In der verkürzten Ausbildung für Pflegeassistenten zum Pflegefachassistenten befinden sich derzeit weitere 31 Schüler. Die mit 1. April und 1. Juli fixierten Übergangsfristen werden zusätzlich dafür sorgen, dass der gesenkte Pflegeschlüssel lückenlos umgesetzt werden kann", ist die Gesundheitsreferentin überzeugt.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Grabner/Brunner