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Runder Tisch mit Papierfabrik Mondi erzielt Verbesserungen

15.12.2017
LR Holub - Informationskette wird verbessert. Bestehende Messstelle wird aufgerüstet und eine zusätzliche Messstelle am Firmenstandort installiert - Transparenz und Information für die Bevölkerung steht an erster Stelle


Klagenfurt (LPD). Im Rahmen eines Runden Tisches wurde heute, Freitag, zwischen Vertretern des Landes Kärnten sowie der Frantschacher Papierfabrik Mondi Maßnahmen und weitere Schritte nach dem Zwischenfall im November, bei dem es zu einer starken Geruchsbelästigung in der Region gekommen war, besprochen.

Umweltreferent LR Rolf Holub kann über eine Reihe von Ergebnissen berichten, die in Kooperation zwischen Mondi, dem Land Kärnten sowie der Bezirkshauptmannschaft Wolfsberg erzielt werden konnten. So wird die Informationskette bei möglichen, zukünftigen Zwischenfällen verbessert: "Das Ziel ist es, dass die Bevölkerung so rasch und unbürokratisch wie möglich über einen Zwischenfall unterrichtet wird.

Die Bezirkshauptmannschaft Wolfsberg hat sich dazu bereit erklärt, künftig 24 Stunden am Tag sowie sieben Tage die Woche auf Bereitschaft zu sein, um im Bedarfsfall die Gemeinden und somit die Bürgerinnen und Bürger zeitnahe informieren zu können", teilte Holub mit.

Die bestehende Messstelle des Landes in Wolfsberg wird zudem aufgerüstet, um in Zukunft auch H2S, also Schwefelwasserstoff, messen zu können: "H2S ist der Hauptverursacher der starken Geruchsbelästigung. Mit dem Update der Messstelle sind wir auch hier auf der sicheren Seite", so Holub. Zudem werde Mondi, in Zusammenarbeit mit der TU Graz, eine neue Messstelle am Werksstandort errichten: "Mondi hat sich darüber hinaus bereiterklärt, die Messdaten dieser Messstelle transparent für die Bevölkerung online zu stellen. Die Daten der bestehenden Messstelle des Landes sind ebenso online abrufbar", betonte Holub.

Mobile Messungen werden in Zukunft auch seitens der BH Wolfsberg durchgeführt werden können. Die Bezirkshauptmannschaft wird von Seiten der Umweltabteilung mit mobilen Messgeräten ausgestattet: "Ein behördeninternes Messmanagement ermöglicht dadurch rasche und mobile Messungen in der Region", informierte der Umweltreferent.

"Transparenz und die Information der Bevölkerung stehen für mich an erster Stelle. Mit den beschlossenen Maßnahmen können wir in Zukunft rasch, genau und mobil messen und die Bevölkerung zielgerichtet informieren", sagte Holub.



Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Zeitlinger