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Treibacher Industrie AG erhält Förderung für Forschungsinfrastruktur

17.12.2017
LHStv.in Schaunig: Industrieland Kärnten behält seine Standortqualität nur durch kontinuierliche Innovation und Forschung


Klagenfurt (LPD). Im Rahmen des Programms "Forschung, Entwicklung und Innovation" des Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF) erhält die Treibacher Industrie AG einen einzelprojektbezogenen Zuschuss zur Mitfinanzierung des Projektes "Forschungsinfrastruktur: Thermal Spray Center", in der Höhe von 500.000 Euro bei einer Gesamtinvestitionshöhe von 2.079.500 Euro.

"Sensorik, Mikroelektronik, Industrie 4.0 - durch die Bemühung der letzten Jahre kann Kärnten im nationalen und internationalen Vergleich einen Spitzenwert in der Forschung, Entwicklung und der Industrie im Allgemeinen vorweisen", betont Technologiereferentin LHStv.in Gaby Schaunig, deshalb ist die Förderung von innovativen Unternehmen unerlässlich. "Über gezielte Zuschüsse und Mitfinanzierungen schaffen wir die Basis für Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsleistung der Kärntner Unternehmen. Jedes gelungene Projekt erhöht die landeseigene Wertschöpfung und verstärkt die Sichtbarkeit unserer Industrieleistung."

Die Treibacher Industrie AG ist weltweit führend in den Geschäftsfeldern Hochleistungskeramik, Hartmetallvorstoffe und Energiespeichermaterialien, Seltene Erden und Chemikalien, Umweltkatalysatoren und pharmazeutische Chemikalien sowie Stahl- und Gießereiindustrie. Zukünftig werden in einer hochmodernen, industriellen Beschichtungsanlage thermische Spritzverfahren (Thermal Spray) entwickelt und durchgeführt, die Leistungsfähigkeit, Lebensdauer und Energieeffizienz von einfachen Bauteilen, komplexen Maschinen und Anlagen steigern können.

In der Förderzusage ist überdies festgehalten, dass Zugang und Nutzung der Infrastruktur mehreren Nutzern zu Marktpreisen offen stehen müssen. "Wir arbeiten stetig daran den Industriestandort Kärnten zu stärken - über Spezialisierung wie auch über internationale und nationale Netzwerke und Kooperationen. Gerade im Bereich Forschung, Technologie und Innovation hat Kärnten das Glück im Industriesektor einen starken, verlässlichen Partner zu haben", so Schaunig.

Eine gute Ausgangsbasis den Wirtschaftsstandort Kärnten aktiv zukunftsfit zu gestalten, denn, so die Technologiereferentin weiter: "Nur gemeinsam können wir Arbeitsplätze schaffen und dafür sorgen, dass Unternehmerinnen und Unternehmer optimale Rahmenbedingungen vorfinden, um sich im internationalen Wettbewerb behaupten zu können."



Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Grollitsch/Brunner