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Kräfte bündeln für Stärkung der Kärntner Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

17.12.2017
LHStv.in Schaunig: Wichtige Serviceleistungen und Beratungen für Kärntnerinnen und Kärntner gesichert - Land verlängert Verträge mit AK


Klagenfurt (LPD). Im Auftrag bzw. mit Unterstützung des Landes Kärnten wickelt die Arbeiterkammer (AK) Kärnten die Fahrtkostenzuschüsse für Pendlerinnen und Pendler ab, bietet Konsumentenschutzberatung und Betriebskostenchecks (auch für Nicht-Mitglieder) an und hat heuer zudem eine neue Soforthilfe für Insolvenzopfer eingeführt. "Dies alles sind essenzielle Maßnahmen zur Stärkung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und im Fall des Konsumentenschutzes ein wichtiges Service für alle Bürgerinnen und Bürger, das es sonst in Kärnten in dieser Form nicht gibt", betont Arbeitnehmerreferentin LHStv.in Gaby Schaunig. Die Verlängerung der Partnerschaft zwischen Land Kärnten und der Arbeiterkammer ist auf Schiene und bereit zur Beschlussfassung in der morgigen Regierungssitzung. "Für die finanziellen Mittel ist vorgesorgt, die rechtlichen Rahmenbedingungen geklärt", betont Schaunig.

AK-Präsident Günther Goach betont: "Wir stehen den Kärntnerinnen und Kärntnern mit Rat und Tat zur Seite - alleine zum Thema Miet- und Wohnrecht haben wir im vergangenen Jahr über 10.500 Beratungen durchgeführt." Die Experten der AK helfen unter anderem bei der Überprüfung der Betriebskostenabrechnung. Jährlich verzeichnet die AK Kärnten zudem rund 35.000 Konsumentenschutzanfragen, wobei rund 60 Prozent der Ratsuchenden keine AK-Mitglieder sind. "Die Verlängerung der Zusammenarbeit zwischen Land Kärnten und der Arbeiterkammer ist Voraussetzung dafür, dass dieses Service auch weiterhin allen Nichtmitgliedern zur Verfügung steht", betont Schaunig. Für die Abwicklung der Fahrtkostenzuschüsse erhält die AK Kärnten 140.000 Euro jährlich, für den Betriebskostencheck 20.000 Euro und für die Konsumentenschutzberatungen 320.000 Euro.



Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Matticka/Brunner