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Friedenslicht leuchtet auch in Kärnten

23.12.2017
LH Kaiser bei Friedenslichtübergabe im Kärntner Landesfeuerwehrverband - 300 Feuerwehrjugendmitglieder verteilen symbolträchtige Flamme im ganzen Land


Klagenfurt (LPD). Zu einer lieb gewonnen Tradition in der Vorweihnachtszeit hat sich das Friedenslicht, es wurde heuer zum 31. Mal von einem oberösterreichischen Kind in der Geburtsgrotte in Bethlehem geholt und nach Österreich gebracht, entwickelt. Gestern, Freitag, am Abend wurde es von 300 Feuerwehrjugendmitgliedern in Anwesenheit von Landeshauptmann Peter Kaiser, Zivilschutzpräsident Rudolf Schober und Landesfeuerwehrkommandant Rudolf Robin in Empfang genommen. Von den jungen Friedensbotschaftern wird es auf die Bezirke verteilt und kann am 24. Dezember in allen Bahnhöfen, Rot-Kreuz-Dienststellen und in zahlreichen Bundesheerkasernen und Feuerwehr-Rüsthäusern von der Bevölkerung geholt werden.

"Ihr seid alle Botschafter des Friedens. Das Friedenslicht und das kommende Weihnachtsfest sollen auch daran erinnern, offen auf alle Menschen zuzugehen, das Verbindende zu suchen, sich für den Frieden einzusetzen und Freundschaften und gute Nachbarschaft zu pflegen. Zudem ist es ein Zeichen für die tiefe Verwurzelung der Freiwilligen Feuerwehr im öffentlichen Leben unseres Landes", bedankte sich der Landeshauptmann bei der Feuerwehrjugend. Grußworte bzw. besinnliche Worte überbrachten Robin und Landesfeuerwehrkurat Harald Truskaller.

Der Weihnachtsbrauch ist 1986 im ORF-Landesstudio Oberösterreich entstanden. Kurz vor Weihnachten wird das Licht dann von Vertretern der Feuerwehrjugend, des Roten Kreuzes, des Samaritabundes, der ÖBB, des Bundesheeres sowie unzähligen Freunden des Lichtes aus Deutschland, Italien, Tschechien und der Schweiz geholt und in über 30 europäische Länder gebracht.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Michael Zeitlinger
Fotohinweis: Büro LH Kaiser