News

LOKAL

Schneefall: Straßenbau-Mitarbeiter im Dauereinsatz für die Sicherheit

28.12.2017
LR Köfer: Starke Schneefälle sorgen für enorme Herausforderungen für Mensch und Maschine


Klagenfurt (LPD). Im Dauereinsatz stehen derzeit die Mitarbeiter der Abteilung 9 - Straßen und Brücken des Amtes der Kärntner Landesregierung. "Die enormen Schneefälle der vergangenen Nacht sorgten in beinahe allen Landesteilen für große Herausforderungen. Ein Abschnitt der Drautalbundesstraße musste ebenso kurzzeitig gesperrt werden wie der Wurzenpass und die Seeberg Straße, wo es zu einem Murenabgang kam", führt der zuständige Straßenbaureferent des Landes, Landesrat Gerhard Köfer, in einer Stellungnahme heute, Donnerstag, aus. "Alle Straßenmeistereien sind weiter in Bereitschaft und passen ihre Räum- und Streutätigkeiten den aktuellen Witterungsverhältnissen an."

Wie Köfer ebenfalls betont, werde in den nächsten Tagen bei der Einteilung des Personals besondere Rücksicht auf die weitere Wetterentwicklung genommen: "Wir unternehmen alles, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu jeder Zeit zu gewährleisten. Dafür kämpfe ich mit meinen Teams in den Straßenmeistereien, die in solchen Situationen Unmenschliches leisten, und sehr oft bis an die Grenze ihrer physischen und psychischen Belastbarkeit gehen."

Köfer appelliert an die Bevölkerung, sich an die Anweisungen der Behörden zu halten: "In der Nacht auf heute gab es vor allem deswegen Probleme, weil einige Autofahrer die von der Polizei angeordnete Schneekettenpflicht ignoriert haben. Ich ersuche wirklich eindringlich, die Anordnungen der Exekutive zu beachten und bei starken Schneefällen nicht notwendige Fahrten tunlichst zu vermeiden." Die Kettenpflicht gelte laut Köfer weiter für den Katschberg und die Innerkrems sowie den Loiblpass und den Falkert.

Aufgrund der schwierigen Straßenverhältnisse sei der Salzverbrauch derzeit enorm: "Alleine die Meisterei Rosental hat in den letzten Stunden 44 Tonnen Streusalz eingesetzt, in Feldkirchen waren es 53 Tonnen und in Friesach sogar 75 Tonnen", weiß Köfer, dessen Mitarbeiter vereinzelt sogar Gemeinden mit Salz aushelfen mussten. "Gravierende Probleme gab es in Sachsenburg, wo eine Gemeindestraße komplett vereist war. Meine Mitarbeiter haben das Problem rasch und unbürokratisch lösen können. Wir helfen, wo wir können und lassen keinen Bürgermeister im Stich."



Rückfragehinweis: Büro LR Köfer
Redaktion: Cerne/Stirn
Fotohinweis: Büro LR Köfer