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Arbeitsmarkt: Positiv-Trend in Kärnten setzt sich fort

02.01.2018
LH Kaiser, LHStv.in Schaunig: Erneut deutlicher Rückgang der Arbeitslosigkeit und Anstieg bei Beschäftigung in Kärnten - Für Gruppe der älteren Arbeitslosen sind Maßnahmen weiterhin dringend nötig


Klagenfurt (LPD). 21 Monate in Folge weist Kärnten nun einen Rückgang der Arbeitslosigkeit auf: um 8,4 Prozent sank im Dezember die Zahl der Arbeitssuchenden, die Beschäftigung stieg um 1,6 Prozent an. "Die großen Steigerungen bei den offenen Stellen und den verfügbaren Lehrstellen lassen darauf schließen, dass die gute Entwicklung auch weiterhin anhalten wird", sagen Landeshauptmann Peter Kaiser und Arbeitsmarktreferentin LHStv.in Gaby Schaunig heute, Dienstag. In sämtlichen Kärntner Bezirken war die Arbeitslosigkeit im Vormonat rückläufig, besonders stark in St. Veit an der Glan (minus 11 Prozent) und in Spittal an der Drau (minus 10,6 Prozent).

"Sehr erfreulich ist einmal mehr die Entwicklung bei den Jugendlichen", betont Kaiser. Die Zahl der Arbeitssuchenden im Alter von 15 bis 24 Jahre hat sich um 17,4 Prozent verringert, die Zahl der offenen Lehrstellen hat sich im Jahresvergleich verdoppelt. "Trotz der guten Konjunkturlage gibt es aber weiterhin eine Gruppe von Personen, die vom Aufschwung kaum profitiert, und das sind langzeitarbeitslose Menschen über 50", gibt Schaunig zu bedenken. In dieser Personengruppe gibt es erst seit September 2017 - als unmittelbare Auswirkung der Aktion 20.000 - einen leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit.

"Knapp ein Drittel der arbeitssuchenden Kärntner - nämlich 9.000 Personen - ist älter als 50 Jahre. 3.000 von ihnen sind langzeitarbeitslos und haben damit am regulären Arbeitsmarkt kaum Chancen. Diese Menschen brauchen unsere Unterstützung, um wieder ins Erwerbsleben zurückzufinden", betonen Kaiser und Schaunig. Daher sei es völlig unverständlich, dass die Bundesregierung am letzten Tag des alten Jahres, ohne tiefergehende Befassung mit der Materie, die Aktion 20.000 für die Reintegration älterer Langzeitarbeitsloser per Umlaufbeschluss gestoppt hat. Kaiser und Schaunig wiederholen daher ihren dringenden Appell an die Bundesregierung, diesen Stopp rückgängig zu machen und Tausenden älteren Arbeitssuchenden nicht jegliche Hoffnung zu rauben.



Rückfragehinweis: Büros LH Kaiser/LHStv.in Schaunig
Redaktion: Matticka/Böhm